Was wäre, wenn…? „Es wäre sicherlich ein anderes Spiel gewesen, wenn wir das 1:0 machen“, sagte FCH-Mittelfeldspieler Niklas Dorsch nach der 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig. Tatsächlich hatten die Heidenheimer jeweils in der ersten und der zweiten Spielhälfte zwei aussichtsreiche Chancen. Die wohl größte Gelegenheit hatte Arijon Ibrahimović, der nach einer Flanke vor Mathias Honsak den Leipziger Torhüter Péter Gulácsi anschoss, statt ins Tor zu treffen. Kurz nach der Halbzeitpause zielte er knapp am Tor vorbei. Zudem vergaben Marvin Pieringer und Benedikt Gimber aus aussichtsreicher Position.

1. FC Heidenheim unterliegt RB Leipzig in der Voith-Arena mit 0:3
An der Chancenverwertung haperte es aber nicht nur am Samstagnachmittag, die Effektivität im Angriff fehlt dem FCH bereits in der gesamten Saison. 309 Torschüsse gaben die Heidenheimer laut „transfermarkt.de“ in den bisherigen 19 Partien ab und sind damit Zehnter im Ligavergleich. Mit lediglich 17 Treffern beträgt die Torquote nur 5,5 Prozent. Nahezu 20 Torschüsse benötigen die Heidenheimer für einen Treffer.
Nur bei Stefan Schimmer stimmt die Quote
Nur der Hamburger SV schneidet in dieser Kategorie schlechter ab als der FCH. Lediglich 5,2 Prozent der 325 Abschlüsse des Aufsteigers finden den Weg ins Tor (17 Tore). Wie in der Tabelle liegt der FC Bayern München auch bei der Chancenverwertung vorn. Für die 72 Treffer benötigte der FC Bayern München 469 Torschüsse (15,2 Prozent). Bei einem Heidenheimer stimmt die Quote in dieser Saison: Stefan Schimmer setzte 24 Schüsse ab und erzielte fünf Tore (20,8 Prozent).

