Aue / Edgar Deibert Robert Andrich erklärt seinen Gedankengang vor dem Tor des Tages. Zudem äußert sich Denis Thomalla sich zum Platzverweis.

„Wir hätten ein zweites Tor machen müssen“, äußerte sich selbstkritisch. „Wir hatten richtig gute Kontermöglichkeiten, die war aber nicht zu Ende gespielt haben“, so der 24-Jährige. „Vielleicht hat uns am Ende so ein bisschen die Kaltschnäuzigkeit gefehlt.“

Allerdings strich Andrich hervor, dass es positiv sei, dass der FCH überhaupt zu den Chancen gekommen ist. „Wir müssen daran arbeiten, diese dann auch zu machen“, fügte der Torschütze des Spiels an.

Bereits vor dem 1:0 habe er eine gute Möglichkeit gehabt, bei der er aber sich zu einem Pass entschied. Die Situation, die zum Treffer geführt hat, sei ähnlich gewesen. „Ich hatte wieder den Ball und sehr viel Wiese vor mir. Und alle drei Verteidiger fallen alle nach hinten und warten auf den Pass“, so Andrich. Er wollte nicht darauf warten, bis sich eine Lücke auftut und hat es einfach mit einem Weitschuss probiert. „Und ich denke, das war nicht die schlechteste Wahl.“

Bei seiner zweiten hundertprozentigen Möglichkeit habe er allerdings wohl zu viel überlegt. „Den muss ich machen. Aber der Männel ist in solchen Situationen auch ein richtig guter Torwart.
Im Großen und Ganzen habe der FC Heidenheim das Spiel im Griff gehabt und es verpasst, für eine frühe Vorentscheidung zu sorgen, sagte auch , der ein Souvenir in Form eines Blutergusses über dem linken Knöchel davontrug. „Ich denke, wenn ich meinen Fuß auf dem Boden stehen lasse, kann es sein, dass es etwas Schlimmeres gibt“, sagte der Heidenheimer Angreifer zum Foul von Filip Kusic, der dafür die rote Karte sah.

Thomalla selbst hatte es auf dem Platz erst gar nicht mitbekommen. „Ich lag ja auf dem Boden und habe nichts gesehen“, so der 26-Jährige. „Es ist zwar schmerzhaft, aber es vergeht“, so Thomalla zu seiner Verletzung, die er wie folgt beschrieb: Blut, dick – ein bisschen Schürfwunde.