Was für ein hin und her: Bei Hannover 96, dem Gegner des 1. FC Heidenheim am Sonntag (13.30 Uhr), soll bei einem Spieler vor dem Training am Samstagvormittag ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen sein. Zuerst hatte die „Bild“ darüber berichtet. Der „Kicker“ zog nach und teilte mit, dass der Verein dies auch „auf Nachfrage“ mitteilte.

Alle Ergebnisse negativ bei Hannover 96

Gegen 17.18 Uhr am Samstagnachmittag gab es dann von der Seite von Hannover 96 positive Nachrichten: Das Spiel könne wie geplant stattfinden, heißt es in einer öffentlichen Mitteilung. „Nach einem nicht eindeutig auswertbarem Ergebnis beim Antigen-Schnelltest am Samstagmorgen gab es nach den anschließenden PCR-Tests Entwarnung“, so die Niedersachsen in einer Erklärung. Und weiter: „Alle Testergebnisse waren negativ, kein Spieler, Trainer oder Betreuer hat sich mit dem Coronavirus infiziert.“

Unterschiedliche Tests

Zudem erklärte der FCH-Gegner: „Zum Hygiene- und Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball-Liga gehören neben mindestens zwei PCR-Tests pro Woche seit Anfang April auch tägliche Schnelltests vor den Trainingseinheiten und am Samstag bei allen Profis und Staff-Mitgliedern.“ Das Training am Samstagmorgen sei abgesagt worden, um jedes Risiko auszuschließen.

Erklärung: Antigen-Schnelltests werden oft vor Ort (zum Beispiel in einem Heim oder Krankenhaus) ausgewertet. Die Ergebnisse gibt es bereits nach 15 Minuten. Ein PCR-Test muss dagegen in einem Labor ausgewertet werden. Hier dauert es sogar bis zu zwei Tage, bis ein Ergebnis vorliegt. So ein test weist Erbgut des Coronavirus nach. Daher gelten PCR-Tests sicherste Variante, eine Infektion nachzuweisen.