Wiesbaden / Edgar Deibert Am zehnten Spieltag der neuen Saison kommt es zum ersten Aufeinandertreffen. Auch bei anderen Vereinen spielen frühere FCHler.

Er hat schon einmal nachgeschaut: Am 10. Spieltag der neuen Saison kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem 1. FC Heidenheim. Für Marcel-Titsch-Rivero wird es ein ganz besonderes Spiel sein. Schließlich spielte der Mittelfeldakteur sechs Jahre für den FCH, bevor er in der vergangenen Saison nach Wiesbaden in die 3. Liga ging. Als Tabellendritter stieg Titsch-Riveros neuer Verein über die Relegation auf. „Natürlich ist es umso schöner, dass es so gekommen ist“, sagt der 29-Jährige.

Dadurch, dass Wiesbaden aufstieg und auch durch die Anzahl der von „Titsch“, wie der gebürtige Frankfurter genannt wird, absolvierten Spiele, verlängerte sich dessen Vertrag bei den Hessen. Eigentlich hätte Wehen Wiesbaden auch die Qualität gehabt, den Aufstieg direkt zu schaffen, ist Titsch-Rivero überzeugt. Letztlich habe man aber gesehen, was das Team leisten kann.

Und natürlich ist der Kontakt zu ehemaligen Mitspielern in Heidenheim wie Norman Theuerkauf, Timo Beermann, Sebastian Griesbeck, Kevin Müller oder auch Zeugwart Manuel Henck nicht abgebrochen. „Da haben sich Freundschaften entwickelt.“ Titsch-Rivero spricht von einer engen Verbundenheit, von einem großen Zusammenhalt.

„Es war eine schöne und aufregende Zeit.“ Auch wenn seine letzte Saison in Heidenheim eher durchwachsen gewesen sei. „Auch das gehört dazu. Man muss aber da ruhig bleiben“, sagt Titsch-Rivero. Vor der Aufstiegs-Relegation hätten ihm FCHler Glück gewünscht, ihn nach dem Aufstieg zu eben diesem beglückwünscht.

Kurz vor den Duellen in der kommenden Saison werde es sicherlich einen regen Austausch geben, ist Titsch-Rivero überzeugt. Bis zum ersten Aufeinandertreffen dauert es zumindest nicht mehr lange.

Der FCH wird auch auf weitere ehemalige Spieler treffen. So etwa auf Tim Skarke und Mathias Wittek (beide Darmstadt), Nikola Dovedan (Nürnberg), Philipp Riese (Aue), Andreas Voglsammer (Bielefeld), Hauke Wahl und David Atanga (beide Kiel).