Während in Heidenheim am Dienstag der Regen vom Himmel prasselte, konnten die Fußballer des 1. FC Heidenheim in kurzen Hemden trainieren. Im spanischen Algorfa, in dem der FCH in diesen Tagen sein Trainingslager absolviert, herrschen bereits frühsommerliche Wetterbedingungen. Temperaturen von über 20 Grad sorgen bei der 28 Mann großen Trainingsgruppe für gute Laune.

Zwei Neulinge in Algorfa

Mit dabei ist auch ein Trio aus dem Heidenheimer Nachwuchsleistungszentrum. Während Keeper Frank Feller bereits mit ins Sommertrainingslager durfte, sind die Mittelfeldspieler Mert Arslan und Levis Schaber zum ersten Mal länger als nur für einzelne Einheiten bei den Profis mit dabei.

Heidenheim/Algorfa

„Es sind keine willkürlichen Spieler. Sie haben ein gutes Zeugnis ausgestellt bekommen und die Drei waren auch schon im Training bei uns“, sagte Frank Schmidt über das Trio aus der U-19-Mannschaft des FCH.

Stammkräfte in der U 19

In der Südstaffel des A-Jugend-Bundesliga sind die drei Talente Stammkräfte.

Fühlt sich bei den Profis pudelwohl: Mert Arslan (am Ball)
Fühlt sich bei den Profis pudelwohl: Mert Arslan (am Ball)
© Foto: 1. FC Heidenheim

Mert Arslan, der im zweiten Jahr für die Heidenheimer U 19 spielt, ist der Toptorjäger im Team. In zwölf Spielen erzielte der 18-Jährige neun Treffer.

Levis Schaber wechselte 2020 vom SSV Reutlingen ins Heidenheimer NLZ.

Spielt im FCH-Training ein gute Rolle: Levis Schaber
Spielt im FCH-Training ein gute Rolle: Levis Schaber
© Foto: 1. FC Heidenheim

In seiner ersten A-Jugend-Saison überzeugte der 17-Jährige prompt, Mitte Dezember feierte er sein Debüt in der deutschen U-18-Nationalmannschaft.

Geburtstag im Trainingslager

Ebenfalls schon vier Nachwuchsländerspiele hat Frank Feller auf dem Buckel. Eins hat der Keeper mit seinem Namensvetter Frank Schmidt gemeinsam. Wie der FCH-Trainer, der am Montag 48 Jahre alt wurde, begeht Feller im Trainingslager seinen Geburtstag – am Freitag wird er 18.

Chance auf einen Vertrag

„Wir haben sie auch mit dabei, dass wir einen entsprechenden Kader haben. Im Trainingslager ist die Belastung höher und man braucht mehr Spieler“, sagte Frank Schmidt, der aber unterstrich, dass er und sein Trainerteam ganz genau hinschauen. „Aus der Sicht der Jungs ist es eine Chance sich zu zeigen und sich für einen Vertrag zu empfehlen“, sagte der 48-Jähige.