Auch das letzte Spiel eines überaus erfolgreichen Fußballjahres entschied der 1. FC Heidenheim für sich: Den Test beim Drittligisten FC Ingolstadt gewannen die Rot-Blau-Weißen am Mittwoch mit 1:0 – den Treffer des Tages erzielte Christian Kühlwetter per Strafstoß.

Der FCH startete auf dem Ingolstädter Trainingsplatz gut und hatte gleich Chancen, unter anderem traf Lennard Maloney, der diesmal wieder im defensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, nach Eckball von Florian Pick mit seinem Kopfball den Pfosten (14.). Auch Merveille Biankadi und Florian Pick scheiterten, letzterer holte dann aber nach guter Balleroberung einen Strafstoß heraus, den Kühlwetter in der 35. Minute eiskalt rechts oben zum 1:0 verwandelte.

Verdiente Pausenführung

Der zweite Durchgang begann etwas gemächlicher, die Gastgeber hatten nun ihrerseits Möglichkeiten, der junge Heidenheimer Torhüter Frank Feller hielt seinen Kasten aber sauber. In der 79. Minute setzte Pick mit einem starken Diagonalball Kühlwetter in Szene, dessen Abschluss ging allerdings über den Kasten.

Nur zwei Zeigerumdrehungen spielte der eingewechselte Kevin Sessa nach einem Dribbling durchs Mittelfeld auf den ebenfalls eingewechselten Tim Köther, der aus halblinker Position knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Gegen Ende der Partie musste Frank Feller dann nochmal eingreifen, als er einen Kopfball von Jeroen Krupa aus kurzer Distanz sehenswert um den Pfosten lenkte und somit den Ausgleich verhinderte (85.). Den Schlusspunkt setzte aber der FCH mit seiner letzten Möglichkeit. Sessas Abschluss in der Nachspielzeit konnte jedoch vom eingewechselten Marius Funk pariert werden, wodurch es beim 1:0-Endstand für den FCH blieb.

Zufriedener Trainer

„Wir können sehr zufrieden sein, weil wir lange Zeit ein richtig gutes Spiel gemacht haben“, kommentierte FCH-Trainer Frank Schmidt den 1:0-Erfolg. Sein Team habe in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen herausgespielt, aber leider auch nur ein Tor erzielt. „Ich glaube, da hätte es gut und gerne 2:0 oder 3:0 stehen können, wenn nicht sogar müssen. Aber das ist auch ein Verdienst der Mannschaft, wie sie hier gegen einen ambitionierten Drittligisten gespielt hat“, so Schmidt.

Die zweite Halbzeit sei ausgeglichener verlaufen, da auch Ingolstadt Chancen hatte. „Was bei uns vielleicht ein bisschen gefehlt hat, war das zweite Tor. Aber man darf auch nicht vergessen, das war das dritte Spiel innerhalb von nur einer Woche. Alle, die heute gespielt haben, haben sich nochmal gut präsentiert. Vor allen Dingen hat sich keiner mehr verletzt, das ist auch ganz wichtig“, betonte der Heidenheimer Coach.

FCH: Feller – Rittmüller (60. Busch), Köther, Siersleben, Theuerkauf – Maloney (60. Sessa) – Pick (87. Arslan), Schöppner (72. Thomalla), Burnic, Biankadi (72. Köther) – Kühlwetter

FC Ingolstadt 04: Ponath (46. Funk) – Costly (69. Udogu), Neuberger, Sarpei, Brackelmann (69. Hawkins) – Kopacz (79. Civeja), Linsmayer (38. Preisinger), Kristensen (79. Sulejmani), Dittgen (46. Llugiqi) – Testroet (79. Keidel), Doumbouya (46. Butler)