Heidenheim / Nadine Rau Die Heidenheimer Fußballer hatten den österreichischen Drittligisten Gurten jederzeit im Griff und gewannen mit 4:1.

Es ist Halbzeit beim Trainingslager der FCH-Fußballer im österreichischen Aigen. Nach mehreren Trainingseinheiten stand ein Testspiel gegen den Regionalligisten Union Gurten an. Bei bestem Wetter und vor rund 50 Zuschauern wurde zweimal 60 Minuten gespielt, sodass jeder aus dem Kader zum Einsatz kommen konnte.

Die einfache Begründung für dieses System: 90 Minuten sind zu viel, 45 Minuten zu wenig Belastung für die Männer in der momentanen Phase. So aber hatte Frank Schmidt die Chance, nach 60 Minuten komplett zu wechseln, die Zeit in Drittel aufgeteilt haben sich Kolja Pusch, Kevin Sessa und Andrew Owusu sowie die Torhüter Kevin Müller, Vitus Eicher und Diant Ramaj.

Jonas Föhrenbach, der am Wochenende umgeknickt war, konnte gegen Ende auch eingesetzt werden, einzig Maurice Multhaup kam wegen muskulärer Probleme nicht zum Einsatz und der vierte Torhüter im Bunde, Kevin Ibrahim, spielte nicht.

Die Heidenheimer hatten ihren Gegner von Beginn an im Griff und spielten sich viele Torchancen heraus. Dauern sollte es aber bis zur 40. Minute, als sich Gökalp Kilic, der positiv auffiel, nach mehreren guten Aktionen mit einem Treffer belohnte und das 1:0 markierte.

Kurz nach der Pause erzielte Robert Glatzel das 2:0 und der FCH-Stürmer war es auch, der kurz vor Ende einer eigentlich regulären Spielzeit von 90 Minuten das 3:0 erzielte. Obendrauf holte Andrew Owusu einen Elfmeter heraus, den Robert Leipertz souverän verwandelte. Einziger Wermutstropfen: Tobias Reithmeir verursachte einen unnötigen Elfmeter, sodass es am Ende 4:1 stand.

Trainer Frank Schmidt war alles in allem zufrieden: „Die Spritzigkeit hat gefehlt, aber wir haben es gut gemacht. Wir haben kaum etwas zugelassen, außer einer kleinen Chance für den Gegner. Ich war mit der Spielentwicklung zufrieden, auch wenn wir es sicher das ein oder andere Mal verpasst haben, schneller in die Tiefe zu spielen.“

Auch FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald, der zum Spiel angereist war, lobte den engagierten Auftritt der Mannschaft. „Wir haben immer Druck gemacht und nichts zugelassen. Die Müdigkeit wegen des Trainingslagers hat man vorwiegend im Abschluss gesehen“, resümierte Sanwald.

Am Samstag steht das zweite Testspiel gegen Linz an, es werden wieder zweimal 60 Minuten gespielt.

Müller (Eicher), Hüsing, Griesbeck, Pusch (Sessa), Feick, Strauß, Brändle (Otto), Schmidt, Beermann, Dorsch, Kilic

Eicher (Ramaj), Busch, Mainka, Schnatterer, Glatzel, Thomalla, Leipertz, Sessa (Owusu), Otto, Theuerkauf, Reithmeir (Föhrenbach)