Dass die Statistiken im Fußball nur eine sehr begrenzte Aussagekraft haben, ist bekannt, beim Duell zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim nahm es aber schon fast kuriose Züge an.

Zwischendurch standen für die Hamburger mal sechs Torschüsse und vier Treffer zu Buche, für Heidenheim zwölf Versuche und kein Tor.

Am Ende hatte Heidenheim deutlich mehr Ballbesitz (63:37 Prozent), mehr Eckbälle (9:2), mehr Pässe (609:366), die bessere Passquote (83:72 Prozent) und satte 19:9 Torschüsse. Lediglich die Zweikampfquote war genau ausgeglichen. Aber entscheidend ist nun einmal, wie oft der Ball im Tor liegt, und das stand es am Ende 4:2 für die Gastgeber.

Der fleißigste Läufer beim FCH war übrigens wieder einmal Konstantin Kerschbaumer, der auf 13,91 Kilometer kam. Da konnte bei Weitem kein Hamburger mithalten. Aber auch das brachte am Ende nichts.