Die Saison in den deutschen Profifußballligen steht vor der Tür, aber noch gibt es keine einheitlichen Regelungen, was die Zahl der Besucher betrifft. Auch beim 1. FC Heidenheim wartet man auf eine Entscheidung der Behörden.

Das Ziel ist es, 4000 bis 5000 Zuschauer ins Stadion lassen zu dürfen. Bis zum Zweitligaauftakt am Sonntag, 20. September, (13.30 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig wird es aber aller Voraussicht nach bei der allgemeinen Verordnungslage für Veranstaltungen bleiben.

Das heißt, gegen den Aufsteiger können wie schon bei den Testspielen nur 499 Zuschauer in die Voith-Arena kommen. Der FCH startet am Montag, 14. September, um 10 Uhr mit der Verlosung für diese Tickets. Ausschließlich Mitglieder und Sponsoren können sich bis Dienstag, 15. September, 18 Uhr, bewerben. Für Mitglieder geschieht dies über ihren Zugang im FCH-Onlineshop. Bewerber für Rollstuhlfahrerplätze können eine E-Mail an handicap@fc-heidenheim.de, Sponsoren eine E-Mail an sponsoring@fc-heidenheim.de schicken.

Nur wer über keinen E-Mail-Zugang verfügt oder einen Ticketgutschein einlösen möchte, kann sich auch im Fan- und Ticketshop an der Voith-Arena bewerben. Die Gewinner werden am Mittwoch benachrichtigt. Beim Spiel dürfen die Fans dann auf der Haupttribüne Platz nehmen, es gilt das Abstandsgebot, am Platz muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die Heidenheimer Fußballer hoffen, dass die Regelung bald geändert wird und – basierend auf dem von der Deutschen Fußballliga ausgearbeiteten Konzept – dann deutlich mehr Gäste zu den Spielen kommen können.

Für dieses Szenario wurde ja auch bereits eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Dabei sprachen sich die Teilnehmer dafür aus, dass jeder immer nur ein Ticket pro Spiel erwerben kann. Die Tickets werden dann nach folgendem Schlüssel vergeben: Zuerst kommen die Mitglieder zum Zug, dann die Dauerkarteninhaber. Sollten dann noch Karten übrig sein, gehen diese in den freien Verkauf.

Bei den Spielen mit bis zu 5000 Fans müsste aber auch Abstand gehalten werden und es gäbe nur Sitzplätze, wobei einige Stehplatztreppen als Sitzplätze ausgewiesen werden. Bei dieser Regelung müssten die Zuschauer auch während des Spiels am Platz eine Maske tragen. Im Businessclub würden die üblichen Regeln wie in der Gastronomie gelten, während des Spiels würden diese Zuschauer durch Plexiglasscheiben getrennt auf der Haupttribüne Platz nehmen. Thomas Jentscher