Projekte Was aus den politischen Dauerbaustellen in der Corona-Krise geworden ist.

> auf dem regulären Parteitag im Dezember in Stuttgart fallen. Während die Kandidaten Norbert Röttgen und Friedrich Merz in der Pandemie bislang kaum noch durchdringen, steht Armin Laschet als krisenbekämpfender NRW-Ministerpräsident voll im Rampenlicht. Ob seine Performance ihm allerdings Stimmen bringt, ist offen. Zumal zwei weitere Namen inzwischen häufig genannt werden: Markus Söder und Jens Spahn.

Der entscheidende Parteitag bei den Linken ist auf den 30. Oktober bis 2. November verschoben worden. Die Chefs Katja Kipping und Bernd Riexinger sind seit acht Jahren an der Spitze und sollten nach den parteiinternen Regeln nicht wiedergewählt werden. Aus dieser Soll-Bestimmung leiten die Vorsitzenden ab, es doch noch einmal versuchen zu können. Ob sie wollen, sagen sie später. „Bloß keine langwierige Führungsdiskussion“. eha/abo

Wahlrechtsreform

Der Bundestag droht zu wachsen, aber Zeit für eine Reform bleibt kaum noch, die Verfahren zur Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 laufen bereits. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus versuchte es vor ein paar Tagen noch einmal mit einem Vorschlag, der aber prompt auf Ablehnung stieß. Auch in der eigenen Fraktion gebe es noch „Gesprächsbedarf“, räumte Brinkhaus ein. Allerdings dämpft ausgerechnet Corona den Handlungsdruck: Schneidet die Union nächsten September tatsächlich so gut ab wie in den aktuellen Umfragen, dürften kaum Überhangmandate anfallen. Das Problem hätte sich von selbst erledigt. eha