Im Missbrauchsfall Münster hat die Staatsanwaltschaft eine weitere Anklage erhoben. Einem heute 53-Jährigen aus Norderstedt in Schleswig-Hol­stein wird einer Mitteilung  zufolge schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Er soll im August 2019 einen damals neunjährigen Jungen in einer Wohnung in Münster missbraucht haben.

Bei dem Kind handelt es sich  um das Kind der Lebensgefährtin eines anderen Beschuldigten im Missbrauchsfall Münster. Mehrere Beschuldigte sollen über Jahre hinweg Kinder vergewaltigt und über das Internet angeboten haben. Einer der Tatorte soll eine mittlerweile abgerissene Gartenlaube im Norden von Münster sein. Tatort im Fall des 53-Jährigen soll die Wohnung der Mutter eines Beschuldigten sein. dpa