Bei Wald- und Buschbränden in den nördlichen Gebieten der Erde ist Klimaexperten zufolge bis Ende August bereits mehr Kohlendioxid freigesetzt worden als im gesamten Vorjahr. Allein bei den Feuern am Polarkreis seien von Januar bis Ende August 244 Megatonnen CO2 in die Atmosphäre gelangt. 2019 waren es insgesamt 181 Megatonnen, teilten die Forscher des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. Sie führten den Anstieg unter anderem auf die Waldbrände in Sibirien zurück. Die Experten verwiesen auf die Brände in Jakutien im Nordosten Russlands. Dort seien in den ersten acht Monaten dieses Jahres bereits 395 Megatonnen CO2 freigesetzt worden. dpa