Luzk / afp Drama endet, als Selenskyi die Forderung des Geiselnehmers erfüllt.

Das Geiseldrama in einem Bus in Luzk in der Ukraine ist offenbar dank des Einschaltens von Präsident Wolodymyr Selenskyj unblutig zu Ende gegangen. Der 44-jährige Geiselnehmer ergab sich am Dienstagabend nach einem Telefonat mit ihm. Alle 13 Geiseln kamen unversehrt frei.

Der Mann hatte gedroht, den von Polizisten umzingelten Bus in die Luft zu sprengen, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden. Unter anderem verlangte er, Selenskyj solle die Bürger dazu aufrufen, den Dokumentarfilm „Earthlings“ anzuschauen. Darin geht es um die Misshandlung von Tieren durch Menschen. Selenskyj warb nach dem Gespräch mit dem Geiselnehmer auf Facebook für den Film. Dann gab der 44-Jährige auf. afp