Hamburg / epd Die Krise wirkt sich negativ auf die Nachtruhe aus.

Die Corona-Krise führt offenbar vermehrt zu Schlafstörungen. Laut einer Umfrage der Techniker-Krankenkasse (TK) im Mai schläft jeder Zehnte derzeit schlechter. Bei Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie besonders unter Stress stehen, ist es sogar jeder Vierte. Dauerhaft schlechter Schlaf könne langfristig die Gesundheit beeinträchtigen, sagte Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK in Hamburg. Das Risiko für Depressionen und Angststörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht erhöhe sich.

Insgesamt sind jedoch die meisten mit ihrem Schlaf zufrieden. Das belegt eine ältere TK-Umfrage vom Dezember 2019. Seinerzeit sagten 61 Prozent, dass sie gut oder sogar sehr gut schliefen. epd