Berlin / Mathias Puddig Seit exakt sechs Monaten stehen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an der Spitze der Partei. Im Fokus stehen die beiden aber spätestens seit der Corona-Krise nicht mehr. Davon könnte ein Mann profitieren, der eigentlich schon abgeschrieben war: Finanzminister Olaf Scholz. Bei Norbert Walter-Borjans piepst es. Es ist ein Freitag vor dem Koalitionsausschuss, der SPD-Chef sitzt vor einem Monitor und spricht zu den anderen Monitoren der versammelten Hauptstadt-Presse. Es geht um die Entschuldung der Kommunen. Das ist schon lange sein Thema, und doch fällt es ihm schwer,...