dpa Im Auto in der Sonne sind die Temperaturen zu hoch.

Manche Medikamente vertragen Hitze nicht gut und büßen durch sie an Wirksamkeit ein. Darauf macht die Bundesapothekerkammer aufmerksam.

Zäpfchen zum Beispiel können schmelzen. Die Wirkstoffe verteilen sich dann ungleichmäßig. In diesem Fall hilft kein Abkühlen mehr, sie sind unbrauchbar geworden. In Cremes trennen sich bei zu großer Hitze unter Umständen die Bestandteile. Und bei in der direkten Sonne gelagerten Asthmasprays könnten sich Wirksamkeit und Dosiergenauigkeit ändern - äußerlich erkennbar ist das aber nicht.

Also setzt man Arzneimittel lieber keinen allzu hohen Temperaturen aus. Die meisten Medikamente sollten nach Angaben der Experten bei 15 bis 25 Grad Celsius gelagert werden. Manche Produkte gehören auch in den Kühlschrank. Wichtig ist aber: Einfrieren dürften kühlpflichtige Arzneimittel nicht.  dpa