Berlin / dpa Die Initiative beginnt in drei Ländern mit einigen größeren Medien. Die Artikel sollen auf News und Discover zu lesen sein.

Google wird erstmals Lizenzverträge mit Zeitungsverlagen abschließen und Geld für die Präsentation journalistischer Inhalte ausgeben. Die Inhalte sollen auf Google News und Google Discover erscheinen, teilte Google mit. Wie die Inhalte präsentiert werden, wurde nicht mitgeteilt.

Das Programm startet in Deutschland, Australien und Brasilien. Hierzulande sind in der frühen Phase unter anderen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Der Spiegel“ als Partner dabei.

Bislang hatte sich Google geweigert, Inhalte von Zeitungsverlagen und anderen Medien einzukaufen und sich bei manchen Medienhäusern wie Axel Springer großen Ärger eingehandelt. Wie viel Geld die Verlage für die Darstellung ihrer Inhalte auf Google News und Google Discover bekommen werden, sagte Google nicht. Das Programm soll auf noch mehr Verlage, darunter auch kleinere Lokalzeitungen, und Radiostationen und TV-Sender ausgeweitet werden.

Google zahlt im Rahmen der Initiative nun auch für den kostenlosen Zugriff von Nutzern auf kostenpflichtige Artikel auf der Website einzelner Verlage, wenn diese für ihre Inhalte eine „Bezahlschranke“ einsetzen.  dpa