dpa Gekippte Fenster, Gartenteiche, Pools und Regentonnen: Im Garten drohen viele tödliche Gefahren.

Katzen sind von Natur aus neugierig. Das kann ihnen zum Verhängnis werden. Denn im Garten drohen viele Gefahren. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) gibt Tipps, wie Gartenbesitzer ihr Grundstück katzensicher gestalten können.

Regentonnen zum Beispiel können zur tödlichen Falle werden. Zwar können Katzen in der Regel schwimmen. Doch meist können sie nicht aus eigener Kraft über den Rand der Tonne klettern, wenn der Wasserstand niedrig ist. Deshalb sollten Gartenbesitzer ihre Regentonnen besser mit einem Deckel verschließen. Auch größere Wasserstellen wie Schwimmbecken sind gefährlich. Damit Katzen nicht ertrinken, rät der IVH ein schräges Brett oder eine kleine Stufe zum Hochklettern in den Pool einzubauen. Ein Gartenteich sollte ebenfalls eine flache Stelle am Ufer haben, damit die Tiere leichter wieder herauskommen.

Gekippte Fenster können Katzen zum Verhängnis werden, wenn sie im Spalt steckenbleiben. Standen Garagen, Geräteschuppen oder Gartenhäuser länger offen, empfiehlt der IVH: Die Räume gründlich kontrollieren, damit man nicht aus Versehen ein Tier irgendwo einsperrt.

Zudem sollten Gartenbesitzer darauf verzichten, Gift etwa gegen Ratten auszulegen. Bei einer Katze sind qualvolle Vergiftungen bereits möglich, wenn sie eine Ratte oder Maus frisst, die zuvor das Gift geschluckt hat. dpa