Düsseldorf / dpa Immer noch werden in der Stadt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert.

Das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh bleibt für eine weitere Woche bis zum 7. Juli eingeschränkt. Im Nachbarkreis Warendorf dagegen enden die Einschränkungen um 0 Uhr in der Nacht zum Mittwoch. Das hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mitgteilt.

Im Kreis Gütersloh hat es in den vergangenen sieben Tagen immer noch mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gegeben. Die Hauptursache ist der Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies.  Laut den jüngsten Daten des Robert-Koch-In­stituts (RKI) gab es jetzt 112,6 Neuinfektionen. Die Marke am Sonntag war 132,9, am Samstag 164,2, am Dienstag 270,2.

Der Kreis Gütersloh ist weiterhin der einzige Kreis in Deutschland oberhalb der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Im Kreis Warendorf, in dem ebenfalls viele Tönnies-Mitarbeiter wohnen, hat sie schon am Freitag bei 47,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gelegen, an diesem Montag lag sie bei 22.

Laschet zufolge ist das Virus nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies kaum auf die sonstige Bevölkerung übergesprungen. Die aktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung in NRW – unter anderem Maskenpflicht für bestimmte Bereiche – würden bis mindestens zum 15. Juli verlängert. dpa