Kairo / dpa Tragisches Ende eines missglückten Rettungsversuchs.

In Ägypten sind elf Menschen nach Medienberichten ertrunken, als sie versuchten, einen badenden Jungen aus dem Mittelmeer zu retten. Die Behörden ordneten anschließend die Schließung des Strandes in Alexandria an. Wie die Tourismusbehörde mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Freitag.

Als ein Kind im Meer zu ertrinken drohte, seien mehrere Personen ins Wasser gesprungen, um zu helfen. Dabei seien einige Personen wegen der starken Strömung ebenfalls ertrunken. Weil die Strände in Alexandria derzeit eigentlich gesperrt sind, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, gibt es dort derzeit keine Rettungsschwimmer. Viele Anwohner hielten sich aufgrund der hohen Temperaturen aber nicht an die Bestimmungen. dpa