Kampala / epd Mann gesteht Tötung eines Berggorillas und spricht von Notwehr.

In Uganda ist ein Jäger wegen der Tötung eines der bekanntesten Berggorillas und anderer wilder Tiere zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Felix Byamukama habe sich schuldig bekannt, das Bwindi-Schutzgebiet betreten und den etwa 25 Jahre alten Silberrücken namens Rafiki (Freund) getötet zu haben, berichtete die ugandische Wildlife-Behörde am Donnerstag. Der Jäger habe Notwehr geltend gemacht, weil der Gorilla ihn angegriffen habe.

Berggorillas sind bedroht. Erst 2018 war ihre Zahl wieder auf über 1000 gestiegen. Der Leiter der ugandischen Wildlife-Behörde, Sam Mwandha, begrüßte das Urteil, das ein Exempel statuiere. Rafiki habe so Gerechtigkeit erfahren. Der Gorilla habe eine Herde von 17 Tieren angeführt. epd