dpa Was Rotkehlchen und Co. brauchen, um sich im Garten und auf dem Balkon wohlzufühlen und Nachwuchs großzuziehen.

Ein gemütliches Plätzchen für den Nachwuchs, genügend Trinken und schmackhafte Nahrung: Fertig ist das Vogelparadies. Wer seinen Garten oder Balkon für Vögel ansprechend gestalten will, muss ein paar Dinge dabei beachten. Der Nabu gibt dazu Tipps:

1. Wasser: Die Tränke sollte etwas erhöht stehen, damit die Vögel vor Katzen geschützt sind. So können sie sicher und ungestört Flüssigkeit aufnehmen. Zudem baden viele Vogel gerne. Dafür eignet sich eine flache, erhöht stehende Schale. Wichtig: Das Wasser regelmäßig wechseln.

2. Samen und Beeren: Vögel fressen gerne Früchte und Samen. Geeignete Pflanzen sind beispielsweise samentragende Stauden wie Karden und Mädesüß. Vögel finden aber auch Nahrung, wenn man Gehölze pflanzt – wie zum Beispiel Weißdorn, Vogelbeere, Wilder Wein, Birnbaum, Kornelkirsche, Schwarzer Holunder, Schlehe oder heimische Rosen. Idealerweise wählen Gärtner heimische Pflanzen.

3. Insekten: Auch Käfer, Larven, Fliegen oder andere Krabbeltiere stehen auf der Speisekarte der Vögel. Damit sie Insekten auch finden, sollte man in seinem Garten auf Pestizide verzichten – und den Vögeln die Bekämpfung überlassen.

4. Verstecke: Hecken mit Dornen und Stacheln bieten den Vögeln einen natürlichen Schutz vor Fressfeinden. Damit die Tiere sich sicher fühlen und brüten können, brauchen sie zudem einen Nistplatz - ideal sind natürliche Gelegenheiten, die Fassadenbegrünung, immergrüne Gehölze und hohle Bäume bieten. Aber auch künstliche Varianten wie Nistkästen sind denkbar. Tipps dazu, was welcher Vogel zum Brüten braucht, finden Interessierte zum Beispiel online beim Nabu. dpa