Sydney / AFP Viele Brände sind gelöscht, alle anderen unter Kontrolle. Jetzt treten mehrere Flüsse über die Ufer.

Unterstützt von tagelangem Regen hat die Feuerwehr alle Buschfeuer im australischen Bundesstaat New South Wales unter Kontrolle gebracht. „Alle Feuer in New South Wales sind jetzt eingedämmt“, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte. Die Feuer hatten seit September gelodert.

Die Busch- und Waldbrandsaison in Australien hatte nach monatelanger Dürre und wegen Rekordtemperaturen besonders früh begonnen. Die Feuer zerstörten im Osten und Süden des Landes mehr als zehn Millionen Hektar Land und mehr als 2500 Häuser. 33 Menschen und schätzungsweise mehr als eine Milliarde Tiere kamen ums Leben.

Die Regenfälle – die schwersten seit 30 Jahren – halfen jetzt, die größten Brandherde zu löschen und andere unter Kontrolle zu bringen. „Nicht alle Feuer sind gelöscht“, sagte ein Verantwortlicher der Feuerwehr. Im Süden von New South Wales gebe es noch „Brandaktivität“, aber alle Feuer seien eingedämmt. In der Hauptstadtregion Canberra dauerte der Kampf gegen einen Buschbrand weiter an.

Der heftige Regen hat zugleich Überschwemmungen ausgelöst. In New South Wales liefen mehrere Dämme über. In einem über die Ufer getretenen Fluss im Bundesstaat Queensland wurde am Donnerstag die Leiche eines Mannes entdeckt. afp