Berlin / dpa Antikörper werden nur bei 1,3 Prozent der Getesteten gefunden.

Anhand von Untersuchungen bei Blutspendern in Deutschland vermutet das Ro­bert-Koch-Institut (RKI) bisher wenig Kontakt der Bevölkerung mit dem Coronavirus. Nur bei 1,3 Prozent der untersuchten Spender konnten spezifische Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen werden, zeigt eine aktuelle Zwischen­auswertung des Instituts. „Somit könnte bei erneutem Anstieg der Übertragungen auch eine weitere Infektionswelle auftreten“, heißt es in dem Bericht. Der Nachweis spezieller Antikörper im Blut gilt als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Seit April wurden 11 695 Proben von Blutspendern aus 29 Regionen Deutschlands untersucht. dpa