Saarbrücken / dpa Auch im TV werden sich die Folgen der Pandemie langfristig auswirken. Der ARD etwa drohen ihre Sonntagskrimis auszugehen.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Deutschlands beliebteste TV-Reihe „Tatort“ sind noch nicht absehbar. Zurzeit ist laut ARD noch offen, ob alle Sendeanstalten nach dem wochenlangen Drehverbot ihre Sonntagskrimis rechtzeitig fertigstellen können oder ob es nach der Sommerpause und im nächsten Jahr deshalb mehr Wiederholungen geben werde.

„Die Planung für die Sonntagskrimi-Erstsendungen nach der Sommerpause wird ständig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst“, teilte Lars Jacob, Sprecher aus der Programmdirektion des Ersten, mit. Im Augenblick sei noch nicht absehbar, „ob es zu coronabedingten Ausfällen kommen wird und wie diese zu kompensieren wären“.

Im Saarland beispielsweise wird wieder gedreht. Mit zehn Wochen Verspätung wegen des Corona-Drehverbots kann das neue „Tatort“-Ermittler-Duo dort nun den zweiten Fall in Angriff nehmen. Nach dem Quoten-Erfolg zu Ostern mit 10,5 Millionen Zuschauern werden die beiden Kommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) dann auf Mörderjagd gehen.

Viele Ermittlungen werden daher im Freien stattfinden – zur Erleichterung des Regisseurs Christian Theede. „In diesen Corona-Zeiten kommt uns das natürlich zupass.“ dpa