Berlin / Guido Bohsem und Hajo Zenker Bei der Bewältigung der Pandemie hat es Fehler und Irrtümer gegeben. Doch Nichthandeln ist für Politiker keine gute Alternative, sagt der Gesundheitsminister. Er wirbt deshalb für eine große Evaluation – und für ein Wir-Gefühl. Er wirkt längst nicht mehr so ernst und angespannt wie in den Tagen stetig steigender Infektionszahlen. Gesundheitsminister Jens Spahn, den wir in seinem lichtdurchfluteten Büro treffen, scherzt und freut sich, dass sein Arbeitspensum langsam ­wieder auf das Maß der Vor-Corona-Zeiten schrumpft....