Seit Jahren sind Begriffe wie der Klimawandel, Umweltschutz und damit einhergehend auch die Nachhaltigkeit wichtige Themen in unserer Gesellschaft. Wer wirklich etwas für die Umwelt tun möchte, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, einen umweltschonenden Lebensstil zu entwickeln. Oft helfen auch schon die kleinsten Dinge, um eine positive Veränderung für die Umwelt zu schaffen. Hier findet ihr 10 Ideen, die ihr selbst ganz einfach ausprobieren und in euren Alltag integrieren könnt.

1. Plastik meiden und ersetzen

Man hört es so oft, dennoch vergisst man es im Alltag gerne, obwohl es doch so leicht ist, zu beachten. Plastik ist extrem schlecht für unsere Umwelt und stellt ein Problem dar, durch die steigende Menge an Plastikmüll, die nicht weiterverarbeitet werden kann. Um dies sehr einfach zu vermeiden, genügt es auch schon Stofftüten statt Plastiktüten zu verwenden oder Plastikflaschen durch Glasflaschen zu ersetzen. So ist es in Zeiten von Corona aus hygienischen Gründen sowieso viel sinnvoller, seine eigenen Dinge mitzunehmen. Man spart sich das Geld eines neuen Erwerbes, genauso wie es viel nachhaltiger ist, Dinge, die man bereits zuhause besitzt, einfach wiederzuverwenden. Also einfach mal mitdenken!

2. Müll vermeiden

Wichtig ist außerdem, so gut wie möglich, nicht verwertbaren Müll zu vermeiden. Es bieten sich viele verschiedene Verpackungen an, bei deren Verkauf man auf einfachste Weise etwas Gutes für die Umwelt tut. Seien es beispielsweise Mehrwegverpackungen, die wie der Name bereits sagt, mehrfach verwendet werden können oder umweltschonende Verpackungsmaterialien beispielsweise von WWF oder Greenpeace, die sich ebenfalls für die Umwelt engagieren.

3. Verpackungsfrei einkaufen

Wer es gänzlich ohne machen möchte, dem sei dieser Schritt nicht verwehrt: Seit wenigen Jahren gibt es in Deutschland Unverpacktläden, die Ihre Produkte trotz fehlender Verpackung, sehr zuverlässig und hygienisch zum Verkauf anbieten. Von Pflegeprodukten bis hin zu Lebensmitteln kann man alles kaufen, der einzige Unterschied: Man kann seine Gefäße selber mitnehmen und das, was man kaufen möchte, abzufüllen. So spart man sich den Müll und kann immer nachfüllen, wenn benötigt. Und wer keine Gefäße hat, der kann sich diese vor Ort einfach dazukaufen.

4. Regionales Einkaufen

Zu intelligentem Einkaufen zählt nicht nur, auf besonders umweltschädliche Verpackungen oder allgemein auf Verpackungen zu verzichten, sondern genauso regional einzukaufen. So bieten sich beinahe überall wöchentliche Märkte an, bei denen man beispielsweise eine Vielzahl von regional angebautem Obst erwerben kann. Der Sinn davon? Das Obst musste nicht erst über Kilometer hinweg zur Verkaufsstelle transportiert werden, sondern stammt direkt aus der Region. Neben der Tatsache, dass ein solcher Kauf viel umweltbewusster ist, werden bei diesem die Bauern aus der Region unterstützt, die es als Konkurrenz zu den Supermärkten ohnehin schon viel schwerer haben. Allerdings ist es besonders für Leute, die während der Coronazeit nicht unbedingt raus wollen, womöglich einfacher in einen Supermarkt zu gehen, in dem man alle Produkte beieinander hat. Wer aber nur aus Bequemlichkeit so einkaufen geht, der sollte sein Verhalten besser überdenken.

5. Umweltbewusste Mobilität

Ein weiterer wohlbekannter Punkt ist, eine umweltbewusste Mobilität zu pflegen. Oft sind es die einfachsten Punkte, die einem immer wieder vor Augen geführt werden müssen. Wer viel auf Kurzstrecken unterwegs ist, der sollte sich ernsthaft überlegen, diese einfach zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Wenn das nicht geht, so gibt es immer noch öffentliche Verkehrsmittel, die dabei helfen die Umwelt zu schonen, indem sie den Bürgern die Möglichkeit bieten, dass nicht jeder einzeln über weite Strecken fahren muss und noch mehr Kraftstoff verbraucht, sondern alle gemeinsam ein Transportmittel haben. Schwierig stellt sich das allerdings heraus, wenn man sich während der Coronakrise nicht gerne unter die Menschen mischen kann, aus Angst vor eigener Gefährdung, beispielsweise aufgrund einer Vorkrankheit. Wem es aber möglich ist, der sollte sich diesen Tipp zu Herzen nehmen, so ist es doch oft viel entspannter sich einfach mal in die Bahn zu setzen und sich zu bis zur Ankunft einfach mal zu entspannen.

6. Ecosia

Als Ersatz der sonst weltweit bekannten Suchmaschinen bietet sich seit einiger Zeit nun die umweltbewusst angelegte Suchmaschine ,,Ecosia’’ zur Nutzung an. Diese verwendet ihre Einnahmen hauptsächlich dafür, der Umwelt etwas Gutes zu tun, durch das Pflanzen von Bäumen in den verschiedensten Regionen. So wurden bereits über 100 Millionen Bäume gepflanzt und das nur durch einfaches Surfen im Internet. Noch einfacher geht es doch nicht, oder?

7. Foodsharing

Ein Angebot, das sich im Thema Nachhaltigkeit als sehr ideal herausstellt, ist ,,Foodsharing’’. Bei diesem Prinzip werden Lebensmittel, die beispielsweise in einem Restaurant übrig geblieben, billiger verkauft. Der Käufer profitiert vom billigeren Preis und der Verkäufer muss seine Lebensmittel nicht wegwerfen; eine vorteilhafte Lösung für beide Seiten. Dieser Handel kann auch einfach unter Privatpersonen stattfinden, wenn man also mal etwas zu viel gekauft hat, so sollte das kein Problem sein, denn ein Handel durch Foodsharing ist schnell gemacht.

8. No Poo Challenge

Im Rahmen des Themas Nachhaltigkeit entstand eine Challenge die sich auf die Haarpflege bezieht: Die No Poo Challenge. No poo , was auch für No shampoo steht, soll heißen, dass auf die Nutzung von Shampoo verzichtet wird. Welchen Sinn das hat? Generell sorgt Shampoo dafür, dass die Kopfhaut von überschüssigem Fett befreit wird, wodurch die Kopfhaut erst beginnt nachzufetten. Die Idee dahinter ist, dass wenn man seine Haare ausschließlich mit Wasser wäscht, die Kopfhaut nicht mehr so schnell nachfettet und man kein Shampoo mehr benötigt, um seine Kopfhaut zu reinigen. Bei diesem Versuch ist es allerdings wichtig zu wissen, dass eine Veränderung nicht von heute auf morgen geschehen kann. Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass, wer es mit dieser Challenge versuchen will, sich viel Zeit lassen muss und womöglich wochenlang mit einer fettigen Kopfhaut lebt. Für wen dieser Versuch nichts ist, der kann es immer noch mit Haarseife als natürlicher Alternative versuchen, die viel länger als ein normales Shampoo hält, weniger Verpackungsmüll erzeugt und ebenso wie die No Poo Challenge mild auf der Kopfhaut ausfällt.

9. Aus alten Stoffen nähen

Durch Upcycling lässt sich aus alten Stoffen, die beinahe im Müll gelandet wären, sehr schnell eine sinnvolle Alternative herstellen. Egal ob eine Stofftüte, ein Putztuch oder ein Stofftaschentuch. Durch ein solches Handeln wird Verpackungsmüll erspart, weniger Material verbraucht und auch der Geldbeutel bedankt sich wiederum, dass er nicht zum Einsatz kommt.

10. Nicht verschwenden

Generell lässt sich sagen, dass man nicht verschwenderisch sein sollte, sondern vielmehr das schätzen sollte, was man hat und damit verantwortungsbewusst umgehen sollte, egal in welcher Situation. Oft geschehen Dinge ohne, dass weiter darüber nachgedacht wird und ohne, dass ein Bewusstsein dafür entsteht. Doch sollte man gerade das dringendst entwickeln, denn auch wenn die Erde nicht ewig bestehen bleibt, müssen wir es nicht darauf anlegen.