Gerstetten / Lena Rehm Mit der "Night of Light" hat die Veranstaltungsbranche auf ihre Lage in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Auch im Kreis Heidenheim wurden Bauwerke in rotes Licht getaucht.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni wurden mehrere Gebäude im Landkreis Heidenheim rot illuminiert. Hintergrund ist die deutschlandweite Protestaktion, die die Initiative für die Veranstaltungswirtschaft ins Rollen brachte. Sie soll ein Zeichen für die insolvenzbedrohte Eventbranche setzen und die Politik zum Umdenken bewegen.

In Zeiten von Corona, in denen Großveranstaltungen untersagt sind, stehen viele Firmen vor dem Aus. Das betrifft nicht nur Veranstalter, sondern auch Spielstätten, Zulieferer und Dienstleister. Die Initiative nennt es einen „flammenden Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft“.

Mit der Kamera unterwegs

NOISE-Fotograf Benni Zeller war in Gerstetten und hat den beleuchtetet Wasserturm fotografiert.

Den Wasserturm zum Leuchten gebracht, hat Michael Nusser. Mit seinem Licht- und Tontechnikunternehmen „Lichtunsound“, das er nebenberuflich betreibt, beteiligte er sich an der Protestaktion. Nach eigenen Aussagen kamen rund 100 Personen an den Wasserturm, um sich das Licht-Spektakel anzusehen und zu fotografieren.

Laut der Organisatoren der Initiative für die Veranstaltungswirtschaft wurden bundesweit fast 9000 Gebäude in mehr als 1500 Städten illuminiert.

Mehr Bilder von den verschiedenen rot beleuchteten Veranstaltungsorten im Landkreis Heidenheim gibt es hier:

Am Montagabend setzte die Eventbranche ein Zeichen um deutlich zu machen, welche Not sie durch die Corona-Maßnahmen leidet. Auch im Kreis Heidenheim machten einige mit.