Kreative Leidenschaft und beruflicher Erfolg - passt das überhaupt zusammen? NOISE-Autorin Lisa Labatzky ist fest davon überzeugt: „Ich selbst habe als Studentin für Kommunikation und Design gelernt, dass es bei jedem kreativen Beruf wichtig ist, auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen, trotzdem aber seinem eigenen Stil treu zu bleiben und sich inspirieren zu lassen, um seine Kreativität auch beruflich erfolgreich ausleben zu können und darin aufzublühen.“ Das Wichtige dabei sei, sich auch finanziell erstmal keine Sorgen zu machen, denn: „Wer Talent hat, dem bleibt der Erfolg nicht aus und wo ein Wille ist, da ist sicherlich auch ein Weg“.

Hier hat sie zehn 10 Ideen, wie man sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben kann:

  • Wer sich schon immer für Mode interessiert, für den könnte die Arbeit als Modedesigner genau das Richtige sein. Der Beruf ist nicht umsonst sehr beliebt, denn er bietet viele Möglichkeiten: Man kann eigene Kollektionen entwerfen, einen Shop eröffnen und dabei seine eigene Nische finden, denn egal ob man Kostüme für das Theater entwirft oder Kleider, die später auf dem Laufsteg bei der Fashion Week landen, die künstlerische Freiheit lässt sich hier perfekt ausleben und es wird garantiert nicht langweilig. Wer darüber hinaus gehen möchte, der könnte damit verbunden auch im Bereich Schmuckdesign aktiv werden, denn in diesem spielt, wie der Name schon sagt, das Entwerfen von Schmuck die Hauptrolle, was sich sehr gut zum Modedesign ergänzt.
  • Wer viel für das Theater übrig hat, für den wäre der Beruf des Bühnenbildners ideal. In diesem Bereich beginnt man mit dem Lesen und Analysieren eines Stücks. Darauf aufbauend entwickelt man ein Konzept, wie der Raum, in dem gespielt wird, aussehen könnte. Wen allerdings die Protagonisten mehr interessieren, der könnte sich, neben dem oben genannten Kostümbildner, als Visagist oder Maskenbildner, engagieren und dafür sorgen, dass die Schminke und die richtigen Looks sitzen - einhergehend mit der jeweiligen Rolle. Wichtig ist auch hier, dass bei beiden Berufen den künstlerischen Freiheiten keinerlei Grenzen gesetzt sind, solange bei der Umsetzung die gewollte Wirkung erzeugt wird.

Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
© Foto: Lena Rehm

  • Ein weiterer Beruf, der sich auf Räumlichkeit bezieht, ist der des Innenarchitekts oder Innendesigners. In diesem geht es um die Planung, Gestaltung und zuletzt die eigentliche Einrichtung eines Innenraumes. Dabei sollte natürlich auf die spezifischen Wünsche des Kunden nach der Funktionalität und Wirkung eingegangen werden, trotzdem erhält man gleichzeitig die Möglichkeit, das in seinem eigenen Stil durchzusetzen. Wer sich also gerne mit Räumen und deren Optik befasst, der sollte sich über dieses Berufsfeld genauer informieren.
  • Als Storyboard Artist arbeitet man, indem man eine Erzählung grafisch darstellt. Dadurch wird ein Medium wie beispielsweise ein Film visualisiert, indem einzelne Kameraeinstellungen mit ihrer individuellen Perspektive festgehalten werden. Das soll erstmal beim Planen und später beim Drehen einzelner Filmszenen weiterhelfen. Wer sich also schon immer für Filmproduktion interessiert, gleichzeitig aber auch gerne zeichnet, für den wäre das womöglich der perfekte Beruf.

Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
© Foto: Lena Rehm

  • Im Beruf des Gamedesigners entwickelt man neue Spielkonzepte und sorgt gleichzeitig für deren Umsetzung, denn das Spiel sollte schließlich gut spielbar sein, sonst lässt es sich nicht verkaufen. Wer schon immer gerne Computerspiele spielt, der weiß genau, was der Kunde erwartet und kann sich kreativ ausleben, zum Beispiel beim Kreieren verschiedenster Spielwelten oder Animieren eines Hauptcharakters. Die Kreativität setzt keinerlei Grenzen, warum also nicht sein Hobby zum Beruf machen?
  • Als Social Media Manager kann arbeiten, wer sich mit Social Media hervorragend auskennt. Im modernen Zeitalter wird die Präsenz in Social Media immer wichtiger, von daher ist dieser Beruf mit einer gewissen Sicherheit versehen. Wer in dem Bereich arbeitet, der koordiniert verschiedene Social Media Kanäle einer Firma, kommuniziert durch diese, setzt verschiedene Konzepte um und kümmert sich dadurch um ein gutes Image, Präsenz und Kundennähe.
  • Der Vorteil bei der Arbeit eines Grafikdesigners ist, dass man sowohl selbstständig, als auch angestellt bei einer Firma oder einer Agentur arbeiten kann. Der Beruf ist ein ziemlicher Allrounder, denn alles, was in verschiedenster Form grafisch dargestellt wird, liegt in dessen möglichen Arbeitsbereich. Darunter fallen zum Beispiel Plakate, Broschüren, Anzeigen, Social Media oder Web Auftritte. Wer also Abwechslung liebt und sich gerne in seiner Kreativität ausprobiert, für den ist dieser Beruf ideal.
  • Als Produkt- oder Verpackungsdesigner fokussiert man sich auf das Kreieren bestimmter Produkte, beziehungsweise deren individueller Verpackung. Wichtig dabei ist zu überdenken, wie das Produkt oder die Verpackung auf den Kunden wirken soll. So lässt sich beispielsweise am Image arbeiten, setzt man auf umweltbewusste Verpackungen. Auch die Optik ist dabei wichtig, um beispielsweise etwas teurer und damit qualitativer wirken zu lassen, wobei man immer auf die Zielgruppe achtet, die man damit erreichen möchte.
  • Wer sein Talent im Schreiben entdeckt hat, der findet womöglich auch seine Berufung darin, als Autor zu arbeiten. Egal ob kleinere Geschichtchen oder ein Roman, der Vorteil des Ganzen ist, dass sich nach der Arbeitsphase, in der man ein Buch geschrieben hat, passiv Geld dazu verdienen lässt, dadurch, dass das Buch immer noch im Umlauf ist und zum Kauf ausliegt. Wer also ein talentierter Schreiber ist, für den sollte das ein Ansporn sein.

Ein Volontariat bei der Heidenheimer Zeitung

Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
Ob Bühnenbildner, Fotograf oder Gamedesigner - 10 Ideen sich bei seiner Berufswahl kreativ auszuleben.
© Foto: Lena Rehm

  • Als Fotograf zu arbeiten ist ebenfalls für viele ein großer Traum. Wer gerne eine Kamera in der Hand hält, um ästhetisch ansprechende Fotografien festzuhalten, für den ist dieser Beruf genau das Richtige. Auch bei diesem Beruf gibt es zahlreiche Möglichkeiten, in welche Richtung man gehen möchte. So gibt es zum Beispiel eine Auswahl zwischen Naturfotografie, Landschaftsfotografie, Fotografie von Menschen und viele weitere Optionen. Dabei muss man sich nicht festlegen, sondern kann sich einfach ausprobieren und seine eigene Richtung finden.