„Ich fürchte nichts und deshalb bin ich stark“ (Anne Shirley, „Anne with an E“)

Der Schlüssel liegt darin, alleine den richtigen Fokus zu setzen. Den Fluß zu stoppen und innezuhalten. Tust du das nicht, findest du dich inmitten einer Flut voller Meinungen, Werten und Urteilen wieder, die nicht deine sind. Es sind Meinungen und Werte, für die du keine Überzeugung, keine Gründe hast, weil sie nicht dir gehören.

Versuche, dich in gesunden Maße von dem zu lösen wovon du täglich überflutet wirst – davon, was dich täglich taub und blind macht.

Wenn du am Morgen erwachst, gibt dir die Welt nicht viele allgemeinen Werte an die Hand, wenn du sie nicht danach fragst; du nicht selbst aktiv wirst; nicht selbst nachliest und hinterfragst.

Sie steht nicht an deiner Bettkante, mit einem Rezept, das sicherstellt, dass du glücklich bist. Nur die temporären Werte, die ein Verfallsdatum haben, sind kostenlos. Aber Werte, die über Nacht verstummen können, sind niemals notwendig richtig oder gut.

Wenn du dir die Stimmen, die du hörst, nicht selbst aussuchst, wirst du morgen aufwachen, und die Werte, von denen du dachtest sie währten, werden verschwunden sein, weil sie von anderen übertönt werden. Es wird Neue geben, die zwar lauter sind als die Alten, aber am Tag danach werden auch sie zum Schweigen gebracht sein.

Wenn du willst, dass etwas bleibt, halte es fest und stehe dafür ein. Habe deine eigenen Gründe; auch deine eigenen Abgründe. Hast du das, wirst du aufwachen und es wird niemals falsch sein; nichts; jemals.

Deine Überzeugungen werden nun aus deinem eigenen Mund kommen, der nicht verstummen kann. Du wirst niemals allein sein, wenn du neben dir deine Träume und Ziele hast.

Aber du musst dir dein verdammtes Prinzessinenschloss selbst bauen, die Welt allein wird es nicht tun; sie wird dir höchstens die Schlösser der Anderen zeigen.

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