Ein Flügelhorn, gespielt von Lars Bischof, ein Tenorhorn, gespielt von Jan Jäger, eine Tuba, gespielt von Sebastian Jäger, und eine Gitarre, gespielt von Andreas Schmid, machen die ganze Besetzung der „Erpfenhauser Dorfmusikanten“ aus. „Großartige Blasmusik in minimalistischer Form“ lautet ihr Motto.

Fünf Tage und Nächte lang hatte sich das Blasmusik-Quartett im „Kulturhof“ in Erpfenhausen einquartieren, um in der temporär zum Tonstudio umfunktionierten Gaststätte ihr drittes Album aufzunehmen. Ob es wohl zum Lagerkoller gekommen ist?

Seid ihr nach fünf Tagen und Nächten auf engstem Raum noch Freunde?

Mehr denn je. Wir hatten genug Arbeit und das gesamte Team war so produktiv und schaffig, dass wir nicht auf die Idee kamen, uns gegenseitig zu nerven.

Wie liefen die Aufnahmen?

Die Aufnahmen verliefen erstaunlich produktiv, wir haben mit insgesamt 13 Titeln sogar 3 mehr aufgenommen als geplant. Klanglich überrascht sind wir als von Andi Gitarre, er hat viel ausprobiert. Das gesamte Recording Team ist super aufeinander eingespielt, schließlich ist das bereits unsere dritte gemeinsame Produktion. Nächstes Jahr werden wir dennoch das Recording zeitlich von Foto und Video trennen und beides intensiver und konzentrierter betreiben.

Wann können wir uns auf das neue Album und das Video freuen?

Am 15. April erschient die erste Single und das Video. Dann am 30. April die zweite Single, am 14. Mai die 3. Single und am 28 Mai folgt das komplette Album.

Youtube

Neues Album der „Erpfenhauser Dorfmusikanten“ Wie das Blasmusik-Quartett eine Gaststätte in ein Tonstudio umwandelt

Erpfenhausen

Könnt ihr uns schon verraten, wie das neue Album heißen wird?

Das Album trägt den Titel #zschn

Und wer hat sich am häufigsten verspielt?

Der Lars, aber er hat auch am Flügelhorn den härtesten Job.

Über die vier Tage habt ihr täglich Yogasessions eingebaut. Wer von euch ist der Beste im Yoga?

Andi.

Was war euer Highlight?

Definitiv der Livestream am Sonntagvormittag. Unsere Performance, das positive Feedback und die geniale Kooperation von Kamera, Artwork, Streaming und Tontechnik.

Die meisten Highlights werden aber noch folgen. Die fertigen Videos und auch die fertige Aufnahme oder die Bilder vom Shooting bekommen wir erst in den nächsten Wochen.

Gab es auch Downer?

Für uns Musiker war es extrem, allen gerecht zu werden und perfekt zu spielen, dann im Video zu performen. Manchmal lässt dann einfach die Motivation nach und das zieht alle runter. Spätestens mit der nächsten köstlichen Mahlzeit der Bandköche ist dann aber alles immer wieder im Butter.

Haben Weißwurst und Weizen geschmeckt?

Klar, vor allem in Kombination mit Blasmusik immer genial.

Ganz ehrlich, wie viel Liter Bier sind in den letzten Tagen geflossen?

Puh da sind schon n paar Fässla vom Königsbräu gezischt worden, genauere Angaben möchte ich hier jetzt nicht machen (lacht).