Sage und schreibe 22.250 Euro kamen bei der dritten Auflage des Giengener Sternenkässle zusammen. Ein Rekordwert, zumal im Corona-Jahr aufgestellt. Mit dem Geld werden unterschiedliche Projekte finanziert, die von Bürgern vorgeschlagen worden waren.

Jetzt geht das Sternenkässle in die vierte Runde. „Die Ideenphase für das diesjährige Sternenkässle ist abgeschlossen - bis Ende August konnten die Bürgerinnen und Bürger Projektvorschläge einreichen, die realisierbar sind, eine soziale Zielsetzung verfolgen und zu deren Realisierung ein Betrag von 5000 Euro wesentlich beitragen würde“, so Giengens Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter.

 Eingegangen seien insgesamt sechs Vorschläge für Projekte aus der Bürgerschaft. Diese sind: die Aufwertung des Spielbereichs beim Beachvolleyballfeld in Hohenmemmingen; die Sanierung und Ausbau der bestehenden Skateranlage in Giengen; ein Gartenhaus mit Unterstand beim Waldorfkinderhaus in Giengen; „Entspannung für die Ohren“ - Inklusion und Teilhabe ohne Lärmbelastung im Schwagekindergarten in Giengen; Gesundes Mittagessen für Kinder in Giengen (mensaverein); Bewegung für Kinder (SKG).

 „Wir werden alle sechs Projekte - vorbehaltlich einer detaillierten inhaltlichen Prüfung -  zur online-Abstimmung durch die Bürgerschaft im Oktober stellen. Die drei Projekte mit den meisten Stimmen werden dann - wie gewohnt - dieses Jahr durch das Sternenkässle begünstigt“, sagt Vetter.

Insgesamt wurden in den ersten drei Jahren 56.522,49 Euro für neun soziale Projekte in Giengen gespendet - rechnerisch gut 6280 Euro pro Projekt. Zuletzt gab es 8347,90 Euro für die nun fertig installierte Defibrillatorsäule in Hürben, 6813,45 Euro für den Barfußpfad beim Naturfreundehaus und 7087,90 Euro für die Restaurierung des Westflügels im Mühlenmuseum.