Steinheim / Klaus-Dieter Kirschner Das hat Tradition: Die Steinheimer hatten Besuch aus ihrer Partnerstadt Colombelles. Der Gegenbesuch steht bereits in Aussicht.

Das Maimarktwochenende gehört in Steinheim seit vielen Jahren der deutsch-französischen Freundschaft: Im 33. Jahr der Verschwisterung der Albuchgemeinde mit Colombelles in der Normandie reiste eine kleine Delegation an – mit Köstlichkeiten im Gepäck.

Am Donnerstagabend gab es für die Gäste im Rathaus einen kleinen Empfang mit Bürgermeister Holger Weise, der sich wenige Monate nach seinem Dienstantritt über das Wiedersehen mit den Franzosen freute.

Auf den Spuren der Römer

Am Freitag begaben sich Gäste und Gastgeber dann auf die Spuren der Römer und hatten in Oberstudiendirektor a. D. Dr. Gerhard Kerler einen belesenen Begleiter. Erste Station war das Römerbad-Museum in Heidenheim, darauf folgte eine Exkursion an den Limes in Rainau-Buch.

Am Samstag war der traditionelle Marktrundgang samt obligatorischem Fototermin am Gemeinschaftsstand beim evangelischen Gemeindehaus. Dort wartete Gerd Duda mit seiner Drehorgel. Er spielte die Marseillaise und das Deutschlandlied. Zwei der Gäste aus der Normandie probierten das Drehorgelspiel erfolgreich.

Wiedersehen an Pfingsten

Am Nachmittag war dann im Zehntstadel ein weiterer Termin. Die Präsidentinnen der Partnerschaftskomitees, Marie Thérèse Legras und Erika Edler, zogen eine positive Bilanz des Wiedersehens und bekundeten ihre Vorfreude auf die Pfingstferien, wenn in Colombelles der Park des Friedens unter großer Beteiligung der Steinheimer eingeweiht wird.