Zu Impfungen von Kindern gegen Covid

Nach einer Meta-Analyse von mehreren deutschen Universitäten liegt das Risiko für ein Kind (0-14 Jahre) in Deutschland an Covid-19 zu sterben bei etwa 1 : 3,5 Millionen. Mit anderen Worten, von den 14 Millionen Kindern sind bislang 4 an einer Covid-19 verstorben, wobei bei solchen tragischen Fällen auch immer begleitende Vorerkrankungen berücksichtigt werden müssen.

Wie hoch ist nun das statistische Risiko, an einer Impf-Komplikation zu sterben?

Bei Erwachsenen rangieren die Zahlen der im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung gemeldeten Verstorbenen laut CDC, der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde zwischen 1:14.000 (ca. 6000 gemeldete Todesfälle bei ca. 88 Million Geimpften in Europa; Stand 05. April 2021) und 1:58.000. Einen hundertprozentigen Kausalzusammenhang kann man dabei natürlich genauso wenig beweisen, wie auch das Coronavirus als alleinige Todesursache bei einer Lungenentzündung, aber bei den gemeldeten Fällen ist ein Zusammenhang mit der Impfung zumindest hoch plausibel. Gerade bei jüngeren Menschen rufen COVID-19-Impfungen vorübergehende akute Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, z.T. auch Schüttelfrost hervor.

Grundsätzlich entstehen bei Viren, die die Atemwege befallen, immer Mutanten. Eine wichtige Frage dabei ist nun, ob solche sog. besorgniserregenden Varianten (VOC=Variants of Concern) durch Impfungen verstärkt auftreten können? Bei den Antibiotika haben wir inzwischen dieses „hausgemachte“ Problem, dass mittlerweile etwa 15.000 Menschen pro Jahr in Deutschland durch multiresistente Keime infolge von Antibiotika versterben. Vieles im Leben wird erst dadurch wirklich zum Feind, indem wir es dazu erklären. Bakterien sind wie die Viren wichtige Mitbewohner in unserem Organismus, gegen die man nicht einfach „ankämpfen“ kann, ohne dabei Kollateralschäden zu riskieren.

Aus israelischen Studien wissen wir, dass 2-fach corona-geimpfte Erwachsene nach mindestens zwei Wochen ein 8-fach erhöhtes Risiko hatten sich mit solchen „aggressiveren“ Mutanten zu infizieren – also ein ähnliches Phänomen wie nach Antibiotikatherapien. Die mittel- und langfristigen Risiken durch solche völlig neuen Impfstoffe sind vor allem bei Kindern noch überhaupt nicht ausreichend erforscht. Wissen wir also wirklich, was wir da tun? Rationale Gründe für eine Impfempfehlung bei Kindern sind nicht in Sicht, im Gegenteil, man muss mit deutlich mehr Todesfolgen rechnen als durch Covid-19 selbst.

Auch die soziale und schulische Teilhabe von Kindern vom Impfstatus abhängig zu machen, entbehrt nicht nur jeglicher medizinischen Sinnhaftigkeit, wie auch der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte in einer Stellungnahme betont hat, sondern stellt einen Angriff auf die Menschenwürde der Kinder dar und wird die ohnehin schon gravierenden psychischen Folgen noch weiter verstärken. Wer wird dafür die Verantwortung übernehmen? Herr Spahn?

Dr. med. Thomas Hardtmuth, Steinheim