Gnannenweiler/Küpfendorf / HZ Ein Leserbrief zur Image-Kampagne #heimvorteil.

Seit Monaten ist bedingt durch die Pandemie, die Reisefreiheit der Bürger stark eingeschränkt. Grenzüberschreitende Reisen sind zunehmend schwieriger und unsicherer geworden.

Also entdeckt die einheimische Bevölkerung zunehmend wieder ihre Umgebung unterschiedlichster Länge als Wanderung oder Fahrradausflug. Es vergeht nicht ein Tag, in dem auch in der Presse verschiedene Ausflugsmöglichkeiten vorgestellt werden.

Auch Landrat Peter Polta wirbt in der Zeitung, für den Urlaub in der Region. Ausflugstipps und Tourenvorschläge gibt es unter anderem im Internet und beim Tourismusverein in Heidenheim.

Die Internetseite ist übersichtlich gestaltet und zeigt viele Beispiele in der näheren Umgebung ob zu Fuss oder mit dem Fahrrad.

Die Seite hat allerdings einen kleinen Haken: Sie sollte schleunigst aktualisiert werden! Verlässt man sich zum Beispiel auf die gastronomischen Angebote an den verschiedenen Zwischenzielen kann man ganz ordentlich ins Schwitzen kommen, so zum Beispiel bei der „Alb Aktiv-Radtour vom Brenztal über Albuch und Gerstetter Alb mit 46 km Länge“.

Beispiel Zwischenziel Gnannenweiler: „Eine beliebte traditionelle Dorfwirtschaft wird dort noch betrieben.“ Meines Wissens ist diese Dorfwirtschaft seit vielen Jahren(!) geschlossen und jetzt ein Privathaus.

Weiter geht es nach Küpfendorf: „…mit ein wenig Glück ist die Vesperstube am Ortseingang geöffnet…“ Diese Vesperstube ist höchst selten nur noch zu bestimmten Anlässen geöffnet und nicht mehr für den üblichen Publikumsverkehr

Mein Tipp wäre deshalb: Um den Ausflug in der näheren Umgebung genussvoll unternehmen zu können, sollte man sich unbedingt vorher bei den beschriebenen gastronomischen Tipps direkt informieren, bevor man auf dem Trockenen sitzt und der Ausflug zu einer Herausforderung für die gesamte Familie wird.

Frank Pelzl, Steinheim