Raureif und Nebel und minus zwölf Grad: Das waren am vierten Advent nicht unbedingt tolle Rahmenbedingungen für die 15. Auflage des Söhnstetter Advents. Es war dennoch bis in den Abend hinein eine gesellige Veranstaltung auf dem Roten Platz, die mehrere hundert Besucher in ihren Bann zog.

Der Sportverein, das Rote Kreuz, die Jugendfeuerwehr, der Obst- und Gartenverein, der Verein Gemeinsam für Söhnstetten und der Musikverein hatten attraktive Stände aufgebaut und für Speis und Trank gesorgt. Die Herzen schlugen höher am Lagerfeuer, als die Blaskapelle des Musikvereins unter Leitung von Karin Deberling adventliche und weihnachtliche Bläsermusik spielte und die Ausführenden manchmal ihre Not hatten, angesichts des strengen Frosts und der übelkalten Mundstücke. Viel Beifall bekam auch der Posaunenchor, der im abendlichen Glanz des Christbaums auf dem Roten Platz seine musikalische Visitenkarte ablieferte.

Freudiges Wiedersehen

Mathias Brodbeck hatte für die Arbeitsgemeinschaft Söhnstetter Vereine Besucher aus nah und fern willkommen geheißen und sich sehr über den Publikumsandrang gefreut. Es gab ein freudiges Wiedersehen nicht bloß beim Glühwein, sondern auch bei den „Ostlern“ und der dortigen Verköstigung gebrannter Glas-Inhalte.

Es war auch Brodbeck, der aus der Rolle des Kommunalpolitikers in die des Nikolaus wechselte. Er überreichte kleine Geschenke an die Kinder und ein Ruteneinsatz war nicht nötig. Dennoch schaute manches kleine Kind eher voller Sorgen in die Augen des Weißbartträgers.