Steinheim / Klaus-Dieter Kirschner Beim Maimarkt war ordentlich was los. Das Wetter wollte allerdings nicht so recht mitspielen.

Ein heftiger Regenschauer am Morgen störte viele Marktkaufleute gewaltig beim Aufbau ihrer Stände. Beim traditionellen Maimarkt auf Steinheims Hauptstraße und Ostheimer Straße klaffte dann die eine oder andere Lücke. Mancher schlug seinen Stand erst am Samstag auf; als die Sonne hinter dicken Regenwolken hervorschaute und zu bleiben versprach.

Diesmal waren es nur etwa 100 Stände, die das Interesse der Besucher von nah und fern weckten. Im Vorgriff auf die Europa- und die Kommunalwahlen waren diesmal auch die politischen Parteien vertreten und warben um eine rege Wahlbeteiligung. Traditionell war das Gelände vor der Rathaus-Metzgerei fest in der Hand der TV-Handballer, während auf dem Rathausplatz der Musikverein vorsorglich größere Partyzelte für sein Marktfest besorgt hatte.

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Rotes Kreuz bis Partnerstadt

Direkt neben dem evangelischen Gemeindehaus unterhielt Gerd Duda mit seiner Drehorgel, während allmählich der Andrang am deutsch-französischen Stand begann. Dort gab es Gaumenfreuden aus der Normandie, die eine Delegation aus der französischen Partnerstadt Colombelles mitgebracht hatte.

Rotes Kreuz und Feuerwehr waren vertreten und informierten kleine und große Leute über ihre Arbeit. Profitiert haben aber auch die Blumenläden (am Vortag des Muttertags) und Wirte entlang der Hauptstraße. Das Angebot dieses traditionsreichen Krämermarkts war vielfältig wie eh und je, auch wenn diesmal Marktschreier ebenso fehlten wie die Verkäufer von Leitern oder Kakteen. Bei den „Box-Autos“ wie am Kinderkarussell herrschte reger Betrieb.