Sontheim/Brenz / Klaus-Dieter Kirschner Zugunsten der Georgskirche zeigte die Gruppe ihr musikalisches Können.

Bei frostigem Wetter haben sich rund 300 Zuhörer beim Benefizkonzert der Gruppe Ma'cappella zugunsten und in der evangelischen Georgskirche warm geklatscht. Dort haben Restauratoren und Handwerker noch etliche Monate gut zu tun.

Die „sechs Jungs“, wie Basti Jäger sich und seine fünf Mitstreiter Gerrit Illenberger, Jan Jäger, Nicolas Köhler, Jens Schauz und Daniel Schmid bezeichnete, störte das aber wenig. Seit neun Jahren tritt die Band auf – stets ohne Instrumente.

Mit ihren Stimmen imitieren sie aber vollendet Rhythmusinstrumente, die Mundharmonika und auch die E-Gitarre. Geboten wurde Klassisches und Sakrales, manches aus Pop und Rock und auch Eigenkompositionen.

Pfarrer Steffen Palmer war mächtig beeindruckt von dem Ansturm auf das Benefizkonzert. Immerhin wurden damit nun 3441 Euro eingenommen. Insgesamt kostet die grundlegende Sanierung des Gotteshauses rund 880 000 Euro. Die spontan witzige Moderation des Konzerts durch Basti Jäger erlaubte den anderen eine kurze Verschnaufpause, und das Publikum hatte viel zu lachen. Der Beifall jedenfalls war am Ende riesig und das Konzert nach 70 Minuten viel zu schnell vorbei. Im Ohr blieben „Hide and Seek“, „Stand by me“ oder „Ein guter Freund“ und das himmlisch dargebotene „Amazing Grace“.

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