Unmut und Ungeduld wachsen im Gleichschritt: „Wie lange noch“, fragt Wolfgang Mäck, „bleiben unsere Grundrechte eingeschränkt“. Am Sonntag hatte der Bergenweiler zum zweiten Mal eine Mahnwache für das Grundgesetz auf dem Parkplatz vor der Gemeindehalle angesetzt. Waren bei der Premiere eine Woche zuvor Mäck und seine Frau quasi allein geblieben, füllte sich nun der abgesperrte Platz ab 15 Uhr zusehends.

Ordner schauten auf Einhaltung der Maskenpflicht

Gut 50 Personen fanden sich ein. Ordner achteten darauf, dass ein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde. Diesen hatte die Ortspolizeibehörde verlangt. Auch ein Polizeifahrzeug war vor Ort. Mäck treibt die Sorge um, dass der Schutz der Grundrechte weniger zählt als der Schutz vor der Pandemie. „Seit einem Jahr sind wir in unserer Freiheit eingeschränkt.“ Mäck verweist auch auf die Kollateralschäden der Schutzmaßnahmen, die Gewerbetreibende in den finanziellen Ruin treiben könnten und allgemein zu psychischen Belastungen führen.

Mäck wünschte sich eine intensivere Diskussion über alternative Vorgehensweisen gegen das Virus, damit anstatt geschlossen wieder geöffnet werden kann. „Wir wollen unsere Verfassung wieder haben.“

Heidenheim