Sontheim/Hermaringen / Laura Strahl Seit Mittwochmorgen ist die Bundesstraße zwischen Hermaringen und Brenz komplett für den Verkehr gesperrt. Bis 2021 wird der Abschnitt saniert.

Voraussichtlich bis Ende des Jahres 2021 müssen Verkehrsteilnehmer große Umwege in Kauf nehmen: Seit dem gestrigen Mittwoch ist der rund 2,1 Kilometer lange Abschnitt der B 492 zwischen den Gemeinden Hermaringen und Brenz gesperrt. Er wird nach Jahren des Wartens aufwendig saniert. Das zuständige Regierungspräsidium rechnet mit Kosten in Höhe von rund 18 Millionen Euro. Die Schwierigkeit besteht nach Auskunft der Behörde auch darin, den Untergrund mithilfe sogenannter Rüttelstopfsäulen tragfähig zu machen.

Eine Umleitung über Niederstotzingen ist ausgeschildert, Ortskundige können auch über den eigens dafür ausgebauten Sachsenhauser Weg fahren. Die Sperrung war eigentlich bereits ab dem 27. April vorgesehen, wurde wegen Unstimmigkeiten beim Ausbau der inoffiziellen Umleitungsstrecke aber kurzfristig dann aber doch noch einmal verschoben.

Zwischen Hermaringen und Brenz wird ab Montag, 27. April die Bundesstraße saniert. Die Umleitung führt fast 30 Kilometer weit über Niederstotzingen. Hier der genaue Verlauf:

Überraschendes Umdenken: Der regionale Verkehr wird während der Arbeiten auf der B 492 jetzt doch nicht über Giengens kleinsten Teilort gelenkt. In Sachsenhausen ist man trotzdem vorbereitet:

Nach der Entscheidung des Regierungspräsidiums, den Verkehr während des Ausbaus nicht offiziell über Sachsenhausen umzuleiten, äußern sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden. Die Stuttgarter Behörde indes begründet ihr Vorgehen.