Sontheim/Brenz / Laura Strahl Ab Sonntag wird eine Ausstellung über Windkraft gezeigt. Allerdings gelten für Besucher besondere Regeln.

Seit Mittwoch dürfen Museen in Baden-Württemberg wieder öffnen. Auch das Heimatmuseum auf Schloss Brenz startet in die Saison: Ab Sonntag, 10. Mai, ist dort an Sonn- und Feiertagen unter anderem die Sonderausstellung „Windenergie im Lebensraum Wald“ zu besichtigen.

Mit Maske ins Museum

Damit verschiebt sich der eigentlich zum 1. Mai geplante Saisonstart infolge der Corona-Pandemie lediglich um einige Tage. Für Besucher gelten allerdings besondere Regeln: Sie müssen laut Gemeinde im Museumsbereich Schutzmasken tragen. Zudem wird empfohlen, das im Eingangsbereich zur Verfügung gestellte Desinfektionssmittel zu benutzen und die Abstandsregeln zu beachten.

Personen, die Fieber oder Anzeichen einer Atemwegserkrankung haben, dürfen das Schloss freilich nicht betreten. Wer aber gesund ist, darf rein – und das sogar ohne Eintritt zu bezahlen, da die Gemeinde beschlossen hat, im Mai auf die Erhebung der Gebühren zu verzichten.

Die Wanderausstellung über Windkraft und Wald wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtier-Stiftung gezeigt und thematisiert die Problematik von Windkraftanlagen für den Artenschutz aus naturschutzfachlicher Sicht, ohne sich energiepolitisch zu positionieren. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, gibt die Ausstellung einen Überblick über den Ausbau von Windenergieanlagen im Wald, veranschaulicht den Konflikt mit windkraftsensiblen Arten und zeigt anhand von Bildern, warum der Lebensraum Wald geschützt werden sollte.

Schlosserlebnistag fällt aus

Darüber hinaus sind auch die Innenräume von Schloss Brenz und die Geopark-Informationsstelle geöffnet und können ohne Führung an Sonn- und Feiertagen besichtigt werden. Und zwar von 13 bis 17 Uhr und bis 31. Oktober. Der für den 17. Mai geplante Internationale Museumstag und der Schlosserlebnistag (21. Juni) finden allerdings nicht statt.

Seit Mittwoch kann die Katzensteiner Sehenswürdigkeit wieder besichtigt werden. Online-Videos ersetzten während des Corona-Lockdowns die persönlichen Besuchsmöglichkeiten.