Bergenweiler / HZ Bei einem Treffen mit Vertretern des Regierungspräsidiums konnten Bürger ihre Wünsche äußern. Ziel ist es, das erhöhte Verkehrsaufkommen infolge der B-492-Sperrung in den Griff zu bekommen.

Bei einer Info-Veranstaltung haben circa 30 Bürger die Gelegenheit genutzt, mit einem Vertreter des Regierungspräsidiums ins Gespräch zu kommen. Thema waren die Folgen der B-492-Vollsperrung für den Sontheimer Teilort. Zudem waren Besucher aus der Nachbargemeinde Medlingen anwesend, die sich seit der Sperrung ebenfalls mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen konfrontiert sehen.

Das Landratsamt muss entscheiden

Wie die Gemeinde Sontheim/Brenz mitteilt, sollen die Vorschläge der Bürger zeitnah mit dem Landratsamt besprochen werden. Was könnte sich also ändern? Gewünscht wurde die Anbringung zweier Bodenschwellen, die die Verkehrsteilnehmer zum Langsamfahren animieren sollen. Außerdem wurde um die Anbringung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung Burgberger Straße/Dorfstraße gebeten und die Sperrung der Burgberger Straße am Ortsausgang Bergenweiler an Wochenenden und Feiertagen gewünscht.

50 statt 40 km/h am Sachsenhauser Weg?

Eine zeitlich befristete Abstufung der Verbindungsstraße Bergenweiler/Burgberg zum landwirtschaftlichen Weg sei von den Bürgern hingegen abgelehnt worden, heißt es weiter. Stattdessen wurde vorgeschlagen, die gegenwärtige Geschwindigkeitsbeschränkung auf dem ebenfalls als Ausweichstrecke genutzten Sachsenhausener Weg von 40 auf 50 km/h zu erhöhen, um diese Strecke attraktiver zu machen.

Seit die B 492 gesperrt ist, hat sich das Verkehrsaufkommen in Bergenweiler stark erhöht. Den Anwohnern gefällt das nicht. Denn: Die Tempo-30-Beschränkung wird vielfach ignoriert.

Kaum Baumaschinen und kaum Arbeiter vor Ort: In Hermaringen wundert man sich über den schleppenden Verlauf der Ausbauarbeiten an der B 492.