Sontheim/Brenz / HZ Der Geselle aus Sontheim/Brenz hat sich bei einem Leistungswettbewerb gegen die Konkurrenz durchgesetzt.

Die Aufgabe: eine Verkehrsinsel aus Pflastersteinen. Die Vorgabe: Innerhalb von achteinhalb Stunden muss die Arbeit erledigt sein. Dieser Herausforderung beim Landesleistungswettbewerb der Straßenbauer stellte sich mit Joshua Holzwarth aus Sontheim/Brenz auch ein Vertreter aus dem Kreis Heidenheim.

Und das mit Erfolg: Am Ende belegte der Auszubildende der Firma Leonhard Weiss den ersten Platz und ließ sieben weitere Gesellen im Straßenbauerhandwerk hinter sich. Der Jury im Kompetenzzentrum Bau in Bühl hatte die Arbeit des Sontheimers offenbar gefallen. Zu den Kriterien zählten Maßgenauigkeit und handwerkliche Ausführung bei der Erstellung der Verkehrsinsel. Gefragt war dabei die Verarbeitung verschiedener Beläge unter Vorgabe bestimmter Radien und Gefälle.

Der Landeswettbewerb ist Bestandteil der jährlich stattfindenden praktischen Leistungswettbewerbe der Handwerksjugend. Bei diesen Wettkämpfen werden unter den Junggesellen eines Bauberufs, die zuvor ihre Gesellenprüfung abgelegt haben, jeweils anhand von zu lösenden praktischen Aufgaben die Sieger ermittelt.

Die Teilnehmer am Landeswettbewerb haben sich zuvor als Beste ihres jeweiligen Handwerkskammerbezirks qualifiziert. Als Sieger darf Joshua Holzwarth nun am Bundeswettbewerb teilnehmen, der vom 9. bis 11. November in Bad Zwischenahn in Niedersachen stattfindet.