Sontheim/Brenz / Laura Strahl Nach einem Gespräch mit Vertretern des Regierungspräsidiums zeigt sich Sontheims Bürgermeister vorsichtig optimistisch.

Seit die Pläne des Stuttgarter Regierungspräsidiums für die großräumige Umleitung während der Sanierung des B-492-Abschitts zwischen Hermaringen und Bergenweiler bekannt sind, schlagen die Wogen hoch. Leser der Heidenheimer Zeitung taten ihren Unmut in Leserbriefen und auf Facebook kund. Und auch Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut erhielt offenbar vielfach Rückmeldung auf die geplante Umleitung, die ab Baubeginn für mindestens zwei Jahre greifen soll.

Prüfung von Möglichkeiten

Wie Kraut nun dem Gemeinderat mitteilte, hat inzwischen ein Termin mit Vertretern des Landratsamts, des Regierungspräsidiums und der Entsorgungsfirma Hörger stattgefunden. Einen Erfolg, sprich eine Zusage zur Veränderung der Planung, könne er nach dem Treffen zwar nicht verkünden, aber: „Es tut sich was.“

So hätten die Vertreter des Regierungspräsdidiums zumindest zugesagt, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, durch die eine Verbesserung der Situation erreicht werden könnte, sagte Kraut.

Ob sich etwas ändert, steht in den Sternen

Gleichzeitig betonte er jedoch: Das Ergebnis dieser Prüfung sei offen. Ob sich an der Umleitungsplanung also tatsächlich etwas ändert, steht in den Sternen. Wie Kraut berichtete, will man sich dieses Jahr noch einmal treffen. Erst dann stellt sich wohl heraus, ob Verkehrsteilnehmer tatsächlich über Niederstotzingen in Richtung Heidenheim geleitet werden sollen. Dadurch würde sich beispielsweise die Strecke zwischen Brenz und der Autobahnauffahrt Giengen von 9,6 um rund 15 Kilometer verlängern.

Ab dem Frühjahr soll der Abschnitt zwischen Hermaringen und Brenz saniert werden. Anders als ursprünglich geplant, soll es während der zweijährigen Vollsperrung keine Ausweichstrecke über parallel verlaufende Wirtschaftswege geben.