Sontheim/Hermaringen / Laura Starhl Eigentlich sollte die B 492 seit Montag gesperrt sein. Doch bislang können Autos auf der Strecke zwischen Brenz und Hermaringen noch fahren. Warum es zu Verzögerungen bei der Vollsperrung kommt:

Eigentlich sollte der 2,1 Kilometer lange Abschnitt der B 492 zwischen Sontheim und Hermaringen seit diesem Montag komplett für den Verkehr gesperrt sein. Dies jedenfalls hatte das zuständige Regierungspräsidium noch vergangene Woche angekündigt.

Doch der Verkehr rollt noch immer unverändert. Auf Nachfrage begründete das RP am Dienstag: Im Zuge des Ausbaus des Sachsenhauser Wegs (davon sind auch Privatgrundstücke betroffen) sei geplant gewesen, einige Kurvenbereiche aus Sicherheitsgründen auf eine Breite von maximal fünf Meter zu verbreitern.

Entgegen dieses Plans seien nun aber „unplanmäßig“ einige Bereiche auf eine Breite von mehr als fünf Metern verbreitert worden. „Dieser Sachverhalt wird aktuell zwischen den Betroffenen geklärt, bevor der Sachsenhauser Weg als örtliche Umleitung genutzt und die B 492 gesperrt werden kann.“ Die Sperrung, heißt es weiter, verschiebe sich voraussichtlich auf Mittwoch, 6. Mai.

Vor der Sanierung der B 492 wird der Sachsenhauser Weg in Sontheim zur Baustelle. Die Bauarbeiten sollen bis Ende April andauern.

Nach der Entscheidung des Regierungspräsidiums, den Verkehr während des Ausbaus nicht offiziell über Sachsenhausen umzuleiten, äußern sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden. Die Stuttgarter Behörde indes begründet ihr Vorgehen.

Ab kommender Woche wird die B 492 zwischen Hermaringen und Brenz ausgebaut. Autofahrer müssen sich auf eine weiträumige Umleitung gefasst machen. Der Plan, über Sachsenhausen mit einer kürzeren Strecke umzuleiten, wurde wieder verworfen.

Zwischen Hermaringen und Brenz wird ab Montag, 27. April die Bundesstraße saniert. Die Umleitung führt fast 30 Kilometer weit über Niederstotzingen. Hier der genaue Verlauf:

Überraschendes Umdenken: Der regionale Verkehr wird während der Arbeiten auf der B 492 jetzt doch nicht über Giengens kleinsten Teilort gelenkt. In Sachsenhausen ist man trotzdem vorbereitet: