Im Rohrnetz der Gemeinde gehen auf dem Weg zu den Haushalten regelmäßig mehr als 25 Prozent des Wassers verloren. Um diese Verluste in den Griff zu bekommen, will der Eigenbetrieb Wasserversorgung ab 2021 mehr Geld in den Unterhalt und die Sanierung des Sontheimer Rohrnetzes investieren.

200 000 Euro für das Rohrnetz

So sind im Wirtschaftsplan, den Kämmerer Andreas Schmid kürzlich dem Gemeinderat vorgelegt hat, beinahe 200 000 Euro veranschlagt: jeweils 50 000 Euro für die Sanierung der Luitprandstraße sowie Netz- und Schachtsanierungen, 16 000 für die Unterhaltung von Hausanschlüssen und weitere 80 000 Euro für die des Rohrnetzes. „Wir wollen mit dieser nachhaltigen Strategie unsere Wasserverluste auf ein erträgliches Maß senken“, heißt es dazu im Wirtschaftsplan. Auch mit den Stadtwerken Giengen, die die technische Betriebsführung für das Wassernetz inzwischen seit etwas mehr als einem Jahr wahrnehmen, wolle man die Thematik Wasserverluste angehen.

Schuldenstand soll gleich bleiben

Investiert wird zudem in die Erschließung der Baugebiete Riegele II (20 000 Euro) und Weiherbraike II (400 000 Euro) sowie des Gewerbegebiets K 3032 (100 000 Euro). Der Schuldenstand des Eigenbetriebs soll sich trotz aller Investitionen nicht verändern und Ende 2021 weiterhin bei 1,4 Millionen Euro liegen.