Bereits zum fünften Mal in Folge ist die Niederstotzinger Volkshochschule Spitzenreiter, was die Fortbildungsintensität der Dozenten und Übungsleiter anbelangt. Die Kennzahl liegt bei 28,25 und bedeutet den ersten Platz in ganz Baden-Württemberg mit seinen 170 selbstständigen Volkshochschulen und 700 Außenstellen.

„Da bin ich schon mächtig stolz drauf und gebe dies und meinen Dank gerne an meine Dozentinnen und Dozenten weiter“, so Volkshochschulleiterin Kornelia Stöhr. „Zeigt es doch, dass sich die viele Mühe und die individuelle Betreuung auszahlt.“

Da die Weiterqualifizierung von Kursleiterinnen und Kursleitern ein wichtiges Element der Qualitätssicherung an Volkshochschulen ist, wird die Kennzahl „Fortbildungsintensität“ seit 2013 jährlich vom Volkshochschulverband bzw. den Fortbildungsbeauftragten in der Regionalversammlung ermittelt und die „Top Ten“ der fortbildungsaktiven Volkshochschulen im Fortbildungsheft des Verbands veröffentlicht. Die Kennzahl wird folgendermaßen errechnet: Die Anzahl der Dozenten, die an einer Fortbildung teilgenommen haben, wird ins Verhältnis gesetzt zu den Unterrichtseinheiten, die die Volkshochschule im Vorjahr geleistet hat. So ergibt sich für Niederstotzingen mit 28,25 der erste Platz.

„Viel Luft nach oben“

Die Leiterin der Niederstotzinger Einrichtung betont, dass sie großen Wert auf Fort- und Weiterbildung in allen Bereichen legt. Auch in den schwierigen Pandemiezeiten würden sich die Dozenten und Dozentinnen online fortbilden und die Zeit nutzen, um ihren Kurs, ihre Teilnehmer und ihre Volkshochschule digital nach vorne zu bringen. „Corona hat uns aufgezeigt, dass im digitalen Bereich noch sehr viel Luft nach oben ist“, so Kornelia Stöhr.