Stetten ob Lontal / HZ Im Archäopark Vogelherd bei Stetten ob Lontal geht es ab Mitte Juli um Höhlenlöwen und Hyänen – und ein neues vier Meter hohes Schaustück.

Mit gleich zwei neuen Attraktionen wartet der Archäopark Vogelherd ab Mitte Juli auf. Zum einen wird am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr die Sonderausstellung „Der Vogelherd. Wildes Lonetal“ eröffnet. Zum anderen wird ab 12. Juli das lebensgroße Schaustück eines Wollhaarmammuts dauerhaft im Archäopark zu bestaunen sein. Wegen der Corona-Regelungen sind die Vernissage und die Übergabe des Mammuts auf einen kleineren Kreis geladener Gäste mit Voranmeldung beschränkt. Die Öffentlichkeit kann die Austellung ab Dienstag, 14. Juli, zu den üblichen Öffnungszeiten des Parks in Augenschein nehmen.

Verantwortlich für die Sonderausstellung ist der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal in Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen. Der Vereinsvorsitzende Hermann Mader wird die Ausstellung auch gemeinsam mit dem Niederstotzinger Bürgermeister Marcus Bremer eröffnen. Als Gäste werden Staatsministerin Theresa Schopper und der Heidenheimer Landrat Peter Polta erwartet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom 12. Juli bis 31. Oktober 2020 zu sehen sein wird, stehen die Raubtiere der Eiszeit, Höhlenlöwe und Hyäne, deren Knochen bei Ausgrabungen in den Höhlen des Lonetals gefunden wurden. Es werden Zähne und originale Skelette der Tiere zu sehen sein. Neben dem „ältesten Feuerzeug der Welt“ sollen einzigartige Kunstwerke aus ganz Europa präsentiert werden, die zeigen, wie sehr diese Tiere den Menschen beeinflussten.

Passend zum Thema „Fauna der Eiszeit“ zieht das lebensgroße Mammutmodell in den Archäopark Vogelherd als seine neue Heimat ein. Das beeindruckende Modell, das fast vier Meter hoch und sechs Meter lang ist, ist eine Spende von Gabriele und Dr. Michael Rogowski, der als Ehrenmitglied des Fördervereins Eiszeitkunst den Archäopark seit vielen Jahren tatkräftig unterstützt.

Der Archäopark Vogelherd selbst wird am 12. Juli wie gewohnt von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet haben. Aktuelle Informationen zu den durch Corona bedingten Maßnahmen gibt es unter www.archaeopark-vogelherd.de.