Niederstotzingen / Klaus-Dieter Kirschner Das bisherige Hauptschulgebäudes soll zu einem modernen Bauwerk für die Grundschule umgebaut werden.

Ein Millionen-Projekt ist der Umbau des bisherigen Hauptschulgebäudes zu einem modernen Bauwerk für die Grundschule. Diese ist die letzte öffentliche Schule, die Niederstotzingen blieb, nach dem die Schülerzahlen extrem zurückgegangen und eine Zusammenlegung mit der Hauptschule Sontheim nicht mehr zu umgehen war.

In der letzten Sitzung des Gemeinderats im alten Jahr stellte Architekt Roland Hüll die ersten Pläne für die Sanierung und den Umbau des Hauptschulgebäudes vor. Eines der Ziele ist die Barrierefreiheit, die bis dato nicht gegeben ist. Außerdem kommt der bislang nach oben offene, quadratische Innenhof ein Glasdach. Entfernt wird aus dem bisherigen Schulhaus in den Fachräumen das aufsteigende Gestühl. Künftig sitzen die Eleven auf einer Ebene.

Die Sanierung, so Roland Hüll, erfordert auch eine grundlegende Erneuerung im Sanitärbereich, der geschätzte 50 Jahre alt ist. Im Bereich der Flure sind Brandschutztüren vorgesehen. Die meisten Fensterfronten werden ausgewechselt.

Bürgermeister Marcus Bremer sah den Moment zur Einreichung des Bauantrags gegeben. Dem stimmte das Plenum einmütig zu. Insgesamt rechnet man mit vier Millionen Euro Baukosten. Im Haushaltsplan 2020 stehen für das Vorhaben 1,5 Millionen Euro. Wenn alles gut geht, könnten nach den Sommerferien 2020 die Bauarbeiten starten. Die aktuell genutzte Grundschule soll nach dem Umzug in die Hauptschule weiter der Kinderbetreuung in Niederstotzingen dienen.