Die Buswendeschleife am Ortsrand von Stetten ob Lontal, wo das Sträßchen hinunter zum Archäopark führt, wird nicht zentraler Haltepunkt für den öffentlichen Personennahverkehr. Darüber herrschte schon länger Einigkeit im Niederstotzinger Gemeinderat. Das sei alles so weit außerhalb und für Schulkinder wie für Erwachsene ein zu weiter und nicht sicherer Weg.

Eine andere Lösung bahnt sich an: Eine Buswendemöglichkeit soll im Bereich der Einmündung Buchenweg in die obere Kirchstraße angelegt werden. Die Stadträte vergaben in der letzten öffentlichen Sitzung im alten Jahr einstimmig einen entsprechenden Planungsauftrag und die Stadtverwaltung bekam noch eine kleine Hausaufgabe: Stadtrat Berthold Wetzler regte an, doch auch vor der Wallfahrtskirche eine allerdings nicht überdachte Haltestelle vorzusehen.

Den Vorschlag wolle man gerne prüfen und mit dem Betreiber der Buslinie vor allem fahrplantechnisch klären, sicherte Bürgermeister Marcus Bremer zu. Er hatte bei dem Tagesordnungspunkt zunächst auf die Probleme hingewiesen, die die Linienbusse umfahren müssen, weil parkende Autos im Wege stehen. Auch habe der Winterdienst seine liebe Not beim Durchkommen. Da ja in dem Quartier der oberen Kirchstraße die bauliche Weiterentwicklung in Stetten geschehe, müssten auch hier klare Verhältnisse für den Linienbusverkehr gefunden werden.

Der Technische Ausschuss, so Bremer, war vor Ort, inspizierte den Bereich von Kirchstraße/Buchenweg. Die dortigen Altglascontainer müssten weichen, stünden sie doch künftig auf der Busspur. Ein lösbares Problem, fanden alle und erteilten einmütig den Planungsauftrag an das Büro G + H, das sich für 10 890 Euro um den Auftrag am Stettberg beworben hatte.

In der kurzen Aussprache am Ratstisch lobte Berthold Wetzler die enormen Verbesserungen beim Linienverkehr: So viele Busse seien nie zuvor im Einsatz gewesen. Wetzler wünschte sich an der Buswendeschleife einen Unterstand für die Wartenden. Helmut Kircher stimmte ebenfalls zu, warb aber noch für einen Fahrradabstellplatz, den vor allem die Bus fahrenden Schüler bräuchten.